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Die Stadtkirche macht Sommerpause

Die Überlegungen gab es im Kirchenvorstand schon länger, nun sind auch die Vorbereitungen abgeschlossen: die Kirche bekommt einen neuen Anstrich. Der vorerst letzte Gottesdienst in der Stadtkirche fand am 3. Juli statt. Danach werden die Bänke zusammengestellt und ein großes Gerüst aufgebaut.

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Der Fortgang der Arbeiten wird im Internet unter www.stadtkirche.info regelmäßig dokumentiert. Während der Renovierung finden die Gottesdienste im großen Saal des Gemeindehauses an der Von Stauffenberg Straße 3 zu den gewohnten Zeiten statt.

Wenn alles nach Plan läuft, steht die Kirche ab dem 14. August wieder zur Verfügung und die Gottesdienste werden ab diesem Termin wieder an gewohnter Stelle stattfinden.

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Renovierung Woche 1: Einrüstung des Innenraums

Laut und cool: »Der Hallenbrink kocht«

Lippische Landeszeitung

»Der Hallenbrink kocht«: So überschreibt die Lippische Landeszeitung ihren Bericht über das Rockfestival am Hallenbrink, in und um das Gemeindehaus an der Stadtkirche. Und das traf genau zu: Hunderte Besucher drägten sich, um bei dieser neunten Auflage der Rockveranstaltung die Musikgruppen mit den Zugpferden Summery Mind und Soulbound an der Spitze zu hören und zu erleben.

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Die LZ schreibt in ihrer Ausgabe vom Dienstag weiter: Zum neunten Mal hat sich das Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Stadtkirche in einen Konzerttempel verwandelt. Statt Gospel und klassischen Tönen brachten Rock und Heavy Metal das Gebäude zum Schwingen.

Einen großen Anteil daran hatten erneut die Bands Summery Mind und Soulbound. Die beiden Gruppen gehören seit Jahren zu den Zugpferden der Veranstaltung, die mit ihrer eigenen Fangemeinde zusätzlich für einen vollen Saal sorgen.

Doch nicht nur das: Die Musiker kümmern sich auch abseits des Bühnenlichts um die Organisation im Hintergrund. Die übrigen Bands aussuchen, Plakate aufhängen und dem Tag eine Struktur geben - all diese Aufgaben sind bei den beiden Bands in guten Händen, was sich auch am Samstag bei der neunten Auflage von "Rock am Hallenbrink" zeigen sollte. Die zahlreichen Besucher – oftmals stilecht in schwarzen Metal-Shirts gekleidet - wiesen schon vor dem Gemeindehaus den Weg zur lauten und heftigen Musik im Inneren.

Neben Soulbound und Summery Mind standen auch Quiet Cowtone, Narrowlane, Snäke Plissken, Mata Leao, Torian, Symbrid und Burden of Life auf der Bühne. Letztere haben sogar extra den Weg aus Regensburg nach Bad Salzuflen auf sich genommen. "Im vergangenen Jahr waren sie nur als Zuschauer dabei, dieses Mal wollten sie unbedingt mitmachen", freute sich Pfarrerin und Cheforganisatorin Martina Stecker.

Neben einem ganzen Tag voller Livemusik hatten sowohl Musiker als auch die vielen Hundert Besucher den karitativen Zweck im Hinterkopf: Der Erlös aus dem Verkauf von Getränken, Kuchen und Gegrilltem ist in diesem Jahr erneut für die Herberge zur Heimat in Detmold und den Kinderschutzbund Bad Salzuflen bestimmt. "Die Kosten für die Veranstaltung bekommen wir dank toller Sponsoren gut aufgefangen", berichtet die Pfarrerin.

Und auch die Besucher zögerten ihrer Einschätzung nach nicht, für die Spendenbox mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen: "Da wandert auch schon mal ?nen Zehner in die Kiste", berichtet sie freudestrahlend. Eine schöne Entschädigung für viele Strapazen, die schlussendlich bei allen Beteiligten nur zufriedene Gesichter hinterlässt.

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Gemeindeausflug: Die Seele baumeln lassen am Steinhuder Meer

In der schönen Sommerzeit sehnen sich viele nach Sonne, Meer und guter Laune. Dazu braucht man gar nicht weit zu fahren. Das Steinhuder Meer liegt nur eine Fahrstunde entfernt und bietet all das, was zu einem Sommertag gehört. Am Dienstag, 5. Juli, startet ein Bus des Reiseunternehmers Harald Wöhler zu einem Gemeindeausflug nach Steinhude am Steinhuder Meer. Los geht es um 12 Uhr vom ZOB und um 12.10 Uhr vom Calvinhaus. Im Bus gibt es für jeden eine Heißwurst, so dass man mittags nicht hungrig in Steinhude ankommt.

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Dort ist zunächst freie Zeit zur eigenen Verfügung. Es gibt einiges dort zu besichtigen, sei es die Aalräucherei, wo man leckeren geräucherten Fisch essen oder für zu Hause mitnehmen kann (nicht nur Aal!), eine Schmetterlingsfarm und ein Insektenmuseum, man kann ins Scheunenviertel oder in den restaurierten historischen Ortskern gehen und dort die Fußgängerzone unsicher machen oder man bleibt an der schönen Uferpromenade und beobachtet das Treiben auf dem Wasser und lässt bei hoffentlich sommerlichen Wetter einfach mal die Seele baumeln.

Nachmittags wird gemeinsam in ein Café eingekehrt, wo Kaffee und Kuchen warten. Anschließend geht es auf Landstraßen wieder heimwärts. Der Fahrer des Busses, Manfred Schnabel, wird dabei interessante Heimatkunde bieten. Spätestens um 18 Uhr wird der Bus wieder in Bad Salzuflen sein.

Die Kosten für den Ausflug betragen pro Person  21,50 Euro. Darin enthalten sind die Busfahrt, der Snack im Bus sowie ein großes Stück Kuchen und Kaffee/Tee satt im Café. Anmeldungen können ab sofort im Gemeindebüro erfolgen: Telefon (05222) 959763.

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Lippische Kirche kritisiert Asylpolitik und Islamfeindlichkeit

Teils lebhafte Debatte: Die Synode tagte im Gemeindehaus an der Bad Salzufler Stadtkirche.

Mit scharfer Kritik an der deutschen Asylpolitik und an Stimmungsmache gegen Muslime ist am Samstag die Frühjahrssynode der Lippischen Landeskirche in Bad Salzuflen zu Ende gegangen. Nach lebhafter Debatte einigte sich das im Gemeindehaus an der Stadtkirche tagende Kirchenparlament zudem auf einen Fahrplan zur Diskussion über die weitere Eigenständigkeit. In zwei Jahren will die mit 163.000 Mitgliedern drittkleinste deutsche Landeskirche über die dafür nötigen Strukturveränderungen entscheiden.

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Insbesondere durch das EU-Türkei-Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen aus Griechenland sieht die lippische Kirche grundlegende Menschenrechte verletzt. »Das individuelle Asylrecht für Menschen, die Europa schon erreicht haben, wird faktisch außer Kraft gesetzt«, erklärte die Landessynode zum Abschluss ihrer zweitägigen Beratungen.

In der Türkei gebe es zudem keinen Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention. An die Bundesregierung appellierte die Landeskirche, »neue Zugangsmöglichkeiten für Geflüchtete auch nach Deutschland zu schaffen«. Durch die jüngsten Asylrechtsänderungen sei das grundgesetzlich garantierte Asylrecht weiter ausgehöhlt worden.

Besorgt zeigte sich das Kirchenparlament über eine wachsende Islamfeindlichkeit in Teilen der Gesellschaft. Es verurteilte »Stimmungsmache gegenüber Muslimen oder dem Islam« und kritisierte vor dem Hintergrund des kürzlich verabschiedeten AfD-Parteiprogramms, auch in der Politik gebe es Vorschläge, die auf eine Einschränkung religiöser Ausdrucksformen für Muslime hinauslaufen würden. Die Religionsfreiheit müsse aber auch die öffentlich sichtbare Religionsausübung umfassen.

Wie sich die Lippische Landeskirche künftig aufstellen muss, um weiter eigenständig bleiben zu können, will die Landessynode im Frühjahr 2018 entscheiden. Nach dem am Samstag beschlossenen Zeitplan sind für den kommenden Herbst drei regionale Informationsveranstaltungen für die kirchliche Basis geplant. Anschließend sollen die zu klärenden Themen in den bestehenden Gremien der lippischen Kirche intensiv erörtert werden.

Zentrale Aspekte sind die Mitglieder- und Finanzentwicklung, die Zukunft von Pfarrdienst und Verwaltung sowie die Rolle der lippischen Kirche in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und im Verbund der drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen. Angestrebt werden mehr Synergien sowie neue Formen der Zusammenarbeit etwa zwischen Gemeinden.

Auch soll die Frage beantwortet werden, »welche Themen die Lippische Landeskirche als kleine Kirche nicht selbst bearbeitet«. Hintergrund der Debatte sind die stetig sinkenden Mitgliederzahlen und der damit verbundene Rückgang der Finanzkraft. epd

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Stabwechsel im Kirchenvorstand

Die neuen und die ausgeschiedenen Mitglieder des Kirchenvorstands an der Stadtkirche. Foto: hro

Mit einem besonderen Gottesdienst sind Ernst-Heinrich Grummert, Regina Vollmer-Müller, Friedhelm Brinkmann und Christian Stock aus dem Kirchenvorstand verabschiedet worden. Sie hatten sich aus beruflichen Gründen oder wegen des Erreichens der Altersgrenze nach Ablauf der Amtszeit nicht wieder zur Wahl gestellt. Gleichzeitig wurden die verblieben sowie die neuen Kirchenältesten auf ihr Amt verpflichtet, die in den nächsten vier Jahren gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Gemeinde leiten werden.

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Dem neuen Kirchenvorstand gehören an: Sylvia Bornemeier, Bernhard Dröge, Ann-Charlotte Grummert, Kirstin Gunkel, Martina Hohnhorst, Markus Kirschenkern, Hansjörg Kunde, Cornelia Lesemann, Matthias Neuper, Elke Reuper, Uwe Rottkamp, Christiane Schmidt, Margit Schweppe, Christian Stiller und Bernd Wiesekopsieker.

Zwei Plätze bleiben vorläufig frei, da sich keine Kandidaten gefunden haben. Sie können in den nächsten vier Jahren durch Berufung besetzt werden.

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