Jubiläum: 120 Jahre »Frauenhülfsverein«

120 Jahre Frauenhilfe Bad Salzuflen: Gruppenbild vor der Stadtkirche 120 Jahre Frauenhilfe Bad Salzuflen: Gruppenbild vor der Stadtkirche

Die Frauenhilfe der Stadtkirchengemeinde hat Geburtstag. Sie wird 120. Das ist ein besonderer Anlass, in diesem Jahr am 2. Advent ein Fest zu feiern. Alles begann im Jahr 1893. Damals kamen viele Frauen der reformierten Gemeinde mit ihrem jungen Pfarrer Ubbo Hobbing in der „roten Schule“ zusammen und gründeten den „Frauenhülfsverein“.

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Den Namen hatte die Kaiserin Augusta-Viktoria erfunden, die 1890 die Berliner in schwierigen Zeiten aufrief, solche Frauenvereine zu gründen, um „die seelsorgerliche Arbeit der Kirchen zu unterstützen, dem Volk die Segnung des Evangeliums in reichem Maße zukommen zu lassen und praktische Liebestätigkeit an den Armen und Verlassenen zu üben.“


Alle bekannten Salzufler Familien waren vertreten

Viele junge und ältere Frauen waren zur Gründungsversammlung in die Salzufler „rote Schule“ gekommen. Die überlieferte Namensliste zeigt, dass wohl keine der bekannten Salzufler Familien damals fehlte.

Seit 120 Jahren lebt die Frauenhilfe in der reformierten Gemeinde. Damals war der ehrenamtliche Vorstand verantwortlich für alle Aktivitäten. Heute leitet ein ehrenamtliches Team von Frauen die Geschicke der Frauenhilfe. Damals wurde ein Jahresbeitrag von drei Mark eingeführt. Der Beitrag besteht bis heute, wenn der Betrag auch etwas höher ist. Heute ist für viele Frauen die Frauenhilfe die Heimat in der Gemeinde.


Fundament ist die Botschaft von Jesus Christus

Damals war Salzuflen ein Ackerbürgerstädtchen mit kleinem Salinen- und Badebetrieb und einer aufstrebenden Hoffmanns Stärkefabrik. Auf dem Salzhof standen die Siedekotten.

Seitdem haben sich die Verhältnisse in der Stadt rasant verändert. Die Frauenhilfe aber besteht. Ihr Fundament, die Botschaft von Jesus Christus, dem „einzigen Trost im Leben und im Sterben“, bleibt. Auch viele andere Traditionen der Frauengemeinschaft bleiben.

Bis heute treffen sich die Frauen im Gemeindehaus neben der Stadtkirche – ihrem Domizil seit 1928. Vorher war zuerst die „rote Schule“ der Versammlungsort. Dann half die Frauenhilfe mit, den Bau eines Gemeindehauses an der Grabenstraße zu finanzieren, und brachte einen beträchtlichen Geldbetrag ein. Nach dem Verkauf des alten Hauses spendete sie diese Einlage für den Neubau des großen Gemeindehauses neben der Stadtkirche.


120 Jahre aus der Gemeinde nicht wegzudenken

Heute trifft sich die Frauenhilfe vierzehntäglich nachmittags. 1893 versammelte sie sich nur einmal monatlich abends um 20 Uhr 30. Die späte Uhrzeit hing damit zusammen, dass viele der Frauen bei Hoffmanns Stärke oder im Badebetrieb elf Stunden arbeiten mussten.

Die Uhrzeit der Treffen hat sich geändert, aber weiterhin ist die Gruppe eine selbstständige Einrichtung der Gemeinde, so wie es in der alten Satzung geregelt ist. Allen Mitgliedern ist es wichtig, fest in die Gemeinde eingebunden zu sein. So gehören die Frauen der Frauenhilfe zu den treuesten Gottesdienstteilnehmern. Ein wichtiger Termin ist in jedem Jahr die gemeinsame Abendmahlsfeier mit einer der Pfarrerinnen oder dem Pfarrer.


120 Jahre Engagement für die Mission

Interessiert und engagiert zeigt sich die Frauenhilfe während eines Großteils der 120 Jahre auf dem Gebiet der Mission. In den dreißiger Jahren wurde Baumwollverbandmaterial für Afrika genäht. Auch setzte man sich eine Zeitlang für eine Leprastation in Indien ein.

Zur Zeit der großen Hungersnot in Nordghana waren die Frauen aktiv bei der großen Bad Salzufler Spendenaktion. Die „Missionsdose“ ermöglichte, Projekte der Partnerkirchen in Ghana und Togo durchzuführen. Die Vorbereitung des Gottesdienstes zum Weltgebetstag war stets ein Anliegen.


120 Jahre Liebestätigkeit und Pflege kirchlicher Gemeinschaft

Der Paragraf 1 der alten Satzung des Salzufler „Frauenhülfsvereins“ lautet: „Der kirchliche Frauenhülfsverein der evangelisch-reformierten Gemeinde will durch Liebestätigkeit und durch die Pflege kirchlicher Gemeinschaft mithelfen, das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden.“

120 Jahre erleben sich die Frauen der Frauenhilfe als kirchliche Gemeinschaft: Bei gemeinsamen Feiern, z.B. in der Weihnachtszeit, bei Unternehmungen, Ausflügen, beim Nachdenken über Glaubensfragen und aktuelle Probleme, beim Aneinander-Teilnehmen. Im Laufe der vielen Jahrzehnte gab es die verschiedensten Hilfsdienste durch die Frauenhilfe. Wieviel Strümpfe mögen gestrickt worden sein? Wieviel Wäsche genäht oder geflickt?

1925 sollen 900 Meter Nessel verarbeitet worden sein. Während des zweiten Weltkrieges wurden Strümpfe für die Soldaten in den Salzufler Lazaretts gestrickt. Nach dem Krieg und der Besatzungszeit standen im Gemeindehaus sechs Nähmaschinen zur Verfügung, die eifrig genutzt wurden.

Manchmal wurde auch gekocht, wenn in kinderreichen Familien die Mutter ausfiel. Es gab nur eine Zeit, in der die Liebestätigkeit eingeschränkt, ja vom Staat verboten wurde. Es war während der Nazizeit. Die beiden Pastoren Metger und Tölle reagierten mit einem Flugblatt und wären fast im Gefängnis gelandet: „An unserer Arbeit als Frauenhilfsverein … an den Bedrängten und Bedürftigen wird sich nichts ändern.“ Für soziale Aufgaben wollten die Nazis keine Christen, doch die Frauen arbeiteten weiter.


120 Jahre Verkündigung des Wortes Gottes

Seit 120 Jahren werden in der Frauenhilfe Lob- und Danklieder gesungen. Eine Andacht gehört dazu. Ohne die biblische Basis ist die Frauenhilfe nicht denkbar. Ein früheres Mitglied der Frauenhilfe sagte einmal: „Das Hören auf das ewige Wort in jeder Frauenhilfsstunde …ist das Herzstück und die eigentliche HILFE.“

Brigitte und Karl Drüge

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Pickert gingen »wie verrückt«

Freuen sich über den »Pickert-Rekordumsatz«: die Frauenforum-Mitglieder Renate Ciesielski-Finke, Gitta Brandes und Heike Rottkamp (von links). Freuen sich über den »Pickert-Rekordumsatz«: die Frauenforum-Mitglieder Renate Ciesielski-Finke, Gitta Brandes und Heike Rottkamp (von links).

»Wie verrückt« verkauften Mitglieder des Frauenforums im Kerkhuisken auf dem Weihnachtsmarkt ihren Pickert. »Wir konnten nicht so schnell braten, wie er uns weggekauft wurde«, freute sich Gitta Brandes. »Einmal waren wir sogar für kurze Zeit ausverkauft...« Dann war aber schnell leckerer Teig nach original lippischem Rezept angerührt, und der Verkauf konnte weitergehen. – Das Kerkhuisken wird von verschiedenen Gruppen genutzt, die darin ihre Angebote präsentieren oder passendes für die Weihnachtszeit verkaufen.

Kirche traf Synagoge

Außergewöhnliche Musik, außergewöhnliche Künstler, leider aber auch „außergewöhnlicher Besuch: Nicht viel mehr als 30 Zuhörer waren zu der Konzertveranstaltung „Kirche trifft Synagoge“ am Gedenktag zur Pogromnacht in die Bad Salzufler Stadtkirche gekommen. Torsten Laux (Düsseldorf, Orgel), Semjon Kalinowsky (Lübeck, Viola) und der Chor der Stadtkirche (Leitung Waltraud Huizing) musizierten Werke von Joseph Gabriel Rheinberger, Joseph Sulzer, Friedrich Gernsheim, Jehan Alain, Louis Lewandowski, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ernest Bloch, Torsten Laux und Fernand Halphen.

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Die beiden musikalischen Gäste brillierten mit perfektem, einfühlsamem Spiel. Semjon Kalinowsky ist ein leidenschaftlicher Vertreter seines Instrumentes, das als „Bratsche“ oft Spott ertragen muss; er versucht, durch seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Polen, Russland, Deutschland, Italien, Türkei, Israel die Viola von der Patina der abschätzigen Vorurteile zu befreien.

Als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit renommierten Musikverlagen dazu beigetragen, das Viola-Repertoire mit neuen Werken zu bereichern. Das Diplomstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg schloss er mit der Reifeprüfung und dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Kalinowsky ist Initiator und musikalischer Leiter des Festivals „Jüdische Kulturtage Lübeck“.

Torsten Laux ist seit 1999 Professor für Orgel an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf und Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals. Er hat einige renommierte Orgelwettbewerbe gewonnen und zahlreiche Aufnahmen für CD, Rundfunk und Fernsehen eingespielt. Er gibt Meisterkurse für Literaturspiel und Improvisation im In- und Ausland.

Bericht: Unsere Kirche

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Gemeindeausflug mit viel Sonne

Ausflug nach Bad Rothenfelde: Die Fahrtteilnehmer beim Gruppenbild. Ausflug nach Bad Rothenfelde: Die Fahrtteilnehmer beim Gruppenbild.

Auf den Weg nach Bad Rothenfelde machte sich eine 30-köpfige Reisegruppe der Gemeinde. Herrliches Herbstwetter begleitete die Teilnehmer schon auf der Fahrt  und die Sonne tauchte die bunten Bäume in ein wunderbares Licht. Durch schöne Landschaft ging es nach Bad Rothenfelde, wo im Café an den Salinen (Gradierwerken) ein leckeres Kuchenbuffet wartete.

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Gestärkt konnte dann jeder den Ort erkunden und an dem 500 Meter langen Gradierwerk und im Kurpark spazieren gehen. Die vielen Gespräche auf der anschließenden Rückfahrt im Bus ließen darauf schließen, dass der Ausflug gefallen hat. Auch im nächsten Jahr sollen wieder zwei Reise-Nachmittage geplant werden.

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Wanderung durch den herbstlichen Wald

Mitglieder des Chores der Stadtkirche beim Herbstausflug am Hollenstein Mitglieder des Chores der Stadtkirche beim Herbstausflug am Hollenstein

Eine Wanderung von Brüntorf über Bergkirchen zum Bergrestaurant Hollenstein unternahmen die Mitglieder des Chores der Stadtkirche. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten die Sängerinnen und Sänger – zum Teil gemeinsam mit Ehepartner – durch die herbstliche Landschaft. Start war am Gemeindehaus der Stadtkirche: Dort sammelte sich die Gruppe und fuhr in Fahrgemeinschaften nach Brüntorf. Die Wanderstrecke von rund drei Kilometer führte vorbei an Wiesen und Felder durch den sich färbenden Wald.

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Das Bergrestaurant Hollenstein lud zu Kaffee und Kuchen aus eigener Herstellung ein. Tenor Karl-Heinrich Becker hatte die Wanderroute ausgesucht und den Pkw-Pendelverkehr bestens organisiert, so stand kurz vor dem Ziel am Wegesrand ein Auto bereit, mit dem die jeweiligen Autofahrer gemeinsam zum Ausgangspunkt der Wanderung fahren konnten.

Nach dem Kaffeetrinken ging es entweder per PKW oder zu Fuß zurück zur Stadtkirche. Chorleiterin Waltraud Huizing wünschte »schöne Ferien«.

Am 6. November findet die nächste Chorprobe im Calvin-Haus statt. Am 9. November singt der Chor bei dem musikalischen Gedenken an die Reichspogromnacht in der Stadtkirche.

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Begeisterndes Konzert mit Dworak-Psalmen und mehr

Der Chor der Stadtkirche unter der Leitung von Waltraud Huizing mit Mechthild Kerscher (Alt) und Matan David (Klarinette).

»Chor- und Orgelmusik der Romantik« war das jüngste Konzert in der Stadtkirche überschrieben. Zu hören waren Werke von Antonin Dworak, Gustav Merkel, Felix Mendelssohn Barholdy, Louis Lewandowski, Hugo Distler und Josef Gabriel Rheinberger. Neben dem Chor der Stadtkirche unter der Leitung von Kantorin Waltraud Huizing wirkten mit Mechthild Kerscher (Alt), Matan David (Klarinette) und Annette Wolf (Klavier).

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Besonders die Psalmgesänge aus den Biblischen Liedern op. 99 von Dworak rissen die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin und wurden am Ende auch in der Zugabe verlangt. In der Version m Luther-Text für Alt, Klarinette und Chor von Heribert Breuer waren zu hören »Ein Neues Lied will ich dir singen« (Psalm 144), »An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten« (Psalm 137) und »Singet, rühmet, lobert den Herrn« (Psalm 98).

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Daniel Böhling als Jugenddiakon eingeführt

Daniel Böhling wird als neuer Jugenddiakon eingeführt und gesegnet.

In einem festlichen Segnungsgottesdienst in der vollbesetzten Auferstehungskirche ist Jugenddiakon Daniel Böhling offiziell in sein Amt eingeführt worden. Pfarrerin Wiltrud Holzmüller und Pfarrer Uwe Wiemann (lutherische Gemeinde) wünschten dem 25-Jährigen viel Glück und Gottes Segen für sein Wirken in der gemeinsamen Jugendarbeit im Bereich der Elkenbrede, die von den beiden evangelischen Kirchengemeinden sowie der Stadt getragen wird.

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Zur Einsegnung gab es Grußworte auch aus Bethel – dort hat Böhling vor einer Woche die Ausbildung zum Diakon beendet. Somit kann sich der neue Jugendmitarbeiter nun voll auf seine Arbeit in Bad Salzuflen konzentrieren – begonnen hatte er damit bereits im Mai.

Seit dem Weggang seines Vorgängers war die Arbeit im Zentrum der Auferstehungskirche von Honorarkräften (dienstags und freitags), die Öffnung des Jugendkellers am Mittwoch von Christopher Meier und Wibke Rottkamp ehrenamtlich übernommen worden.

Böhling wird das bisherige Programm fortsetzen und dienstags, mittwochs und freitags den Treff im Keller der Auferstehungskirche betreuen. Von 16 bis 21 Uhr treffen sich dort Kinder und Jugendliche, um zu spielen oder auch einfach, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Etwa 20 junge Menschen zwischen sieben bis 16 Jahren, meist mit Migrationshintergrund, kommen jeden Dienstag und Freitag vorbei. Mittwochs sind es vor allem Jugendliche aus der Gemeinde.

Allerdings möchte der frischgebackene Diakon auch eigene Akzente setzen und beispielsweise die Gruppenarbeit in den Gemeinden betreuen und eine neue Kindergruppe ins Leben rufen. Angedacht sind außerdem eine Beteiligung an einem Zirkusprojekt in den Herbstferien, ein Krippenspiel für Heiligabend und ein Jugendgottesdienst im Calvin-Haus in der Vorweihnachtszeit.

Auch Kooperationen mit der Offenen Ganztagsgrundschule an der Elkenbrede sollen nach Möglichkeit aufgefrischt werden.

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Lippischer „Tag des Friedhofs“ an der Herforder Straße

Der Historiker Stefan Wiesekopsieker förderte bei einem Rundgang über den Friedhof viel Wissenswertes ans Licht.

Der Lippische „Tag des Friedhofs“ fand in diesem Jahr auf dem Friedhof der Stadtkirchengemeinde an der Herforder Straße statt. Veranstaltet vom Fachverband der Floristen Lippe und der evangelisch-reformierten Kirche stellten Bestatter sich und ihre Arbeit vor, Steinmetze stellten Mustergrabmale aus und Gärtner gestalteten Musterbepflanzungen auf Gräbern. Floristen zeigten Beispiele von Trauerfloristik.

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Viel Wissenswertes brachte ein fast eineinhalbstündiger Friedhofs-Rundgang mit Stefan Wiesekopsieker ans Licht: Der Historiker und Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins stellte bedeutende Gräber und die in ihnen bestatteten Persönlichkeiten vor. Bestatter Friedrich Kramer informierte in einem Vortrag über Bestattungsformen im Wandel der Zeit, Geschichte und Trends im Bestattungswesen.

Zum Ausklang hielt Pastorin Martina Stecker eine Andacht in der Kapelle des Friedhofs; musikalisch gestaltet wurde sie von Bläsern des Posaunenchors Retzen. Für sanfte Choralmelodien sorgte den ganzen Tag über Hans-Heinrich Bruns mit seiner Trompete.

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Klettergarten und mehr in Steinhagen

Zu »Ferienspielen light« hatte Daniel Böhling, der neue Jugendreferent der gemeinsamen Jugendarbeit in der Elkenbrede, kurzfristig eingeladen. 16 Jugendliche machen mit, packten Zelte und anderes nötiges Zubehör für ein angenehmes Zeltwochenende ein und fuhren mit nach Steinhagen. Dort wartete an diesem Wochenende nach der Anreise mit Privat-Pkw unter anderem ein Kletterpark darauf, »erobert» zu werden.

Sommerliche Klänge in der Stadtkirche

Es war ein eindrucksvoller musikalischer Abend: Unter dem Motto »Sommerklänge« hatte Kantorin Waltraud Huizing zum Sommerkonzert mit allen Chören, Gruppen und Musikern in die Stadtkirche eingeladen. Die Besucher in der vollbesetzten Kirche hörten ein äußerst vielfältiges musikalisches Programm. Die Lippische Landeszeitung schreibt dazu: »Einmal mehr hat Bad Salzuflen gezeigt, was es musikalisch zu bieten hat. Beim Sommerkonzert in der Stadtkirche traten Chöre und Musiker aller Generationen und Facetten auf.«

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Weiter heißt es in dem Bericht: Zum Thema „Sommerklänge“ begrüßte Pastorin Wiltrud Holzmüller die Konzertgäste im voll besetzten Gotteshaus. Ihre Frage „Wonach klingt der Sommer?“ wurde in den nächsten eineinhalb Stunden in unterschiedlichsten Klangfarben stimmgewaltig beantwortet.

Unter der Gesamtleitung von Kantorin Waltraud Huizing ließen der Chor der Stadtkirche, der Seniorenkreis „SImSEN“, die Jugendchorgruppe „Soul Teens“, das Trio „SAMSsing-vocals“, der Gospelchor „Get up – Gospel and more“, sowie die mutigen „Kleinen“ des Kindergartens Hermannstraße ein fröhlich-melodisches Sommergefühl in der Kirche aufkommen.

Instrumental traten unter anderem Annette Wolf am Klavier, Heike Hermann am Saxophon oder auch Johannes Tiemann am Cello auf. Einer der musikalischen Höhepunkte waren Stücke aus der gospeligen „Mainzer Messe“ von Thomas Gabriel, die der Gospelchor gemeinsam mit einer Bläsergruppe musizierte. Der Funke sprang schnell über, und die Musiker und Sänger blieben nicht lange unter sich.

Nur zu gern stimmten die Zuhörer in die Lieder mit ein, und so wunderte es wenig, dass nicht nur das gemeinsame „Geh aus mein Herz und suche Freud“ über die Kirchenmauern hinaus zu vernehmen war, und sich die Bänke um die Stadtkirche schnell mit Lauschenden füllten.

Nach einem tosenden Abschlussapplaus konnten sich dann Konzertgäste und Mitwirkende unter strahlendem Sommerhimmel vor und im Gemeindehaus mit erfrischenden Getränken und Würsten vom Grill an hübsch gedeckten Bierbänken stärken. Damit zu guter Letzt an diesem Abend nicht nur die Stimmen der Anwesenden „auf Touren“ kamen, sorgte die Gruppe „Heartbreakers“ durch mitreißende Rhythmen noch für ausgelassenes Tanzvergnügen. (lük)

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Interkulturelle Woche für NRW in der Stadtkirche eröffnet

Mit dem Appell zur Aufnahme von erheblich mehr syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen hat die evangelische Kirche die Interkulturelle Woche für Nordrhein-Westfalen eröffnet. »Es genügt nicht, dass das reiche Deutschland 5.000 syrische Flüchtlinge aufnimmt, während mehrere Millionen von ihnen in den wesentlich ärmeren Nachbarländern Syriens Schutz suchen und finden«, sagte der scheidende Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Martin Dutzmann, am Sonntag in einem Gottesdienst zum Auftakt der Interkulturellen Woche in der Stadtkirche Bad Salzuflen.

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Der EKD-Militärbischof forderte die Bundesregierung auf, mit der Aufnahme weiterer Flüchtlinge »umfassend und wirksam zu helfen«. Auch Jesus Christus habe umfassende Hilfe geleistet: »Trostpflästerchen sind seine Sache nicht. Ob unsere Regierung das von Jesus lernen könnte?«.

Deutschland hatte sich zur Aufnahme von 5.000 Syrern verpflichtet. Sie müssen keinen Asylantrag stellen und dürfen zunächst für zwei Jahre in der Bundesrepublik bleiben.

Der Flüchtlingsbeauftragte der lippischen Kirche, Dieter Bökemeier, fordert die Aufnahme von etwa 100.000 syrischen Flüchtlingen in Deutschland. Er halte diese Größenordnung für angemessen, solange der Bürgerkrieg in Syrien anhalte, sagte Bökemeier in einer Diskussion im Anschluss an den Gottesdienst. Während des Bosnien-Kriegs habe die Zahl der in Deutschland aufgenommenen Flüchtlinge bei rund 300.000 gelegen.

Dutzmann sagte in seiner Predigt, viele Menschen hätten begriffen, dass sich der Segen Gottes nicht auf einzelne Menschen oder Menschengruppen beschränke, sondern allen gelte. Sie engagierten sich deshalb für Flüchtlinge und Migranten. »Es hat lange gedauert, bis auch die Rechtsprechung sich diese Sicht zu eigen machte«, sagte der künftige Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei Bundestag und Bundesregierung. Erst seit Juli 2012 dürften Asylsuchende keine geringeren Sozialleistungen mehr erhalten als deutsche Staatsbürger.

Das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche, »Rassismus entsteht im Kopf - Offenheit auch«, bezog Dutzmann zudem auf den Rechtsextremismus. »Auch die von der so genannten 'Zwickauer Zelle' verübten Morde haben im Kopf begonnen«, sagte er. Das »Gegengift« zu Rassismus sei Offenheit, die ebenfalls im Kopf entstehe: »durch Hören und Sehen, durch Erleben und Diskutieren, durch Nachdenken - und durch Bibellese«.

Wer an Gott glaube, habe »offene Augen und Ohren – nicht nur für Landsleute und Glaubensgeschwister. Diese Offenheit wandert dann vom Kopf in den übrigen Körper: in die Füße, die sich auf den Weg zum fremden Mitmenschen machen. Und in die Hände, die tatkräftige Hilfe leisten.«

Deutschlandweit finden in der Interkulturellen Woche über 4.500 Veranstaltungen in rund 500 Städten und Gemeinden statt. Der bundesweite Startschuss fiel am Samstag in Kiel. Mit der Aktionswoche rufen die Kirchen seit 1975 jährlich im Herbst zum Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus auf. Sie wird unterstützt von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Ausländerbeauftragten sowie deutsch-ausländischen Initiativgruppen.

In die Eröffnung der Woche eingebettet war das 20-jährige Bestehen des Migranten- und Flüchtlingsbüros Bad Salzuflen. Das Büro war 1993 als gemeinsame Initiative u.a. von zehn evangelischen Kirchengemeinden, dem Diakonischen Werk in Detmold und der Stadt Bad Salzuflen ins Leben gerufen worden.

Die derzeitige Beiratsvorsitzende des Büros, Pfarrerin Claudia Schreiber, Bad Salzuflens Bürgermeister Wolfgang Honsdorf und langjährige Wegbegleiter dieser Beratungsstelle für Flüchtlinge bescheinigten dem Büro, dass es während der vergangenen 20 Jahre zur Integration der vor Ort ansässig gewordenen Migranten beigetragen, bei interkulturellen Konflikten vermittelt und eine Kultur des Willkommens gefördert habe.

Diese angesprochene Willkommenskultur wurde auch erlebbar durch musikalische Beiträge aus verschiedenen Kulturkreisen. Außerdem hatten mehrere – vor allem syrische – Familien im großen Saal des Gemeindehauses an der Stadtkirche ein riesiges internationales Buffet vorbereitet worden, das großen Zuspruch fand. Auch der kleine Saal musste noch geöffnet werden, um dem Andrang gerecht zu werden.

In einer Diskussionsrunde im großen Saal nannte Pfarrer Dieter Bökemeier das Angebot mehrerer Bundesländer, auch Nordrhein-Westfalens, über das Bundeskontingent hinaus weitere Schutzbedürftige aus Syrien aufzunehmen, in seiner jetzigen Form eine Art „Mogelpackung“. Die Pläne der Länder sehen vor, dass Syrer, die im jeweiligen Bundesland leben, ihre Verwandten zu sich holen können, wenn sie oder ein Dritter sich verpflichteten, die Kosten für den Lebensunterhalt, die Wohnung und die Krankenkasse zu übernehmen. Privatleute könnten diese Bedingungen in der Regel nicht erfüllen, kritisierte Pfarrer Bökemeier.

Frank Gockel und Kanawati Kamo erinnerten daran, dass die syrischen Nachbarstaaten Türkei, Libanon und Jordanien Hunderttausende der Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen hätten. Niemand kenne die genauen Zahlen, aber Millionen Syrer seien seit Beginn des Krieges auf der Flucht.

Rechtsanwalt Meyners bemängelte, dass Bürgerkriegsflüchtlinge oftmals erst den Rechtsbruch der irregulären bzw. illegalen Einreise begehen müssten, ehe sie in Deutschland einen Asylantrag stellen könnten.

Von der bedrückenden Lage in seinem Heimatland berichtete der Syrer Azad Ali. Ihm war es gelungen, vor eineinhalb Monaten seine Heimat zu verlassen und nach Deutschland einzureisen.

Weitere Fotos im Fotoalbum (hier klicken)

Text und Fotos: www.unserekirche.de, Lippische Landeskirche, Karl-Heinz Wittwer, Uwe Rottkamp

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Singen zur Marktzeit endet mit »Swinging Baroque«

»Swinging Baroque« war die dritte und in diesem Jahr letzte Folge des »Singen zur Marktzeit« in der Stadtkirche überschrieben. Das Ensemble »SAM-sing-Vocals« mit Petra Tammen (Sopran), Waltraud Huizing (Alt/Piano) und Uwe Rottkamp (Bariton) begeisterte die Besucher mit swingig-modernen Arrangements bekannter alter Melodien von Bach bis Beethoven. Die Klavierbegleitung übernahm dabei Annette Wolf am Stadtkirchen-Flügel.

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Neben einigen »Dubadu«-Stücken, etwa der »Swinging Anna Magdalena« (im Original aus dem »Clavierbüchlein für Anna Magdalena Bach«), bot das Trio auch die Jazzmotette »Nach dir, Herr, verlanget mich« von Johannes Matthias Michel (*1962). 

Stadtkirchen-Kantorin Waltraud Huizing ergänzte das zum Schnipsen und Wippen einladende Programm mit einigen »Blue-Note-Stücken«, etwa einer »Air with Variations The Harmonious Blacksmith« aus der Suite Nr. 5 E-Dur von Georg Friedrich Händel.

Das stürmische Drängen nach einer Zugabe beschied Waltraaud Huizing allerdings mit dem Hinweis auf den bereitstehenden Kirchkaffee: »Später vielleicht mal mehr...«

Ein Ausschnitt aus dem Programm kann man hier ansehen (Live-Mitschnitt des Stücks »Swing the Prelude«):

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»Musikalische Extase« im Gemeindehaus

Musikalische Ekstase im ehrwürdigen Gemeindehaus – zwölf Bands sorgen bei „Rock am Hallenbrink“ für eine große Party. – So titelte die „Lippische Landeszeitung“ ihren Bericht über die inzwischen sechste Auflage von „Rock am Hallenbrink“, mit der die Stadtkirchengemeinde „in völlig neue Dimensionen vorgedrungen“ sei. Erstmals als Mini-Festival konzipiert, standen am Samstag in elf Stunden zwölf Bands auf der Bühne. Die Resonanz des Publikums sprengte dabei jede Erwartung.

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Weiter heißt es in dem Bericht: Obwohl die Organisatoren zwischenzeitlich Getränke und Würstchen nachgeordert hatten, hieß es noch zu früh: Ausverkauft. Nach vorsichtigen Schätzungen waren zwischen 13 und 24 Uhr 800 bis 900 Besucher ins Gemeindehaus und auf das Gelände neben der Stadtkirche gekommen. „Überwältigend“, lautete das Fazit von Pfarrerin Martina Stecker: „Diese vielen jungen Menschen, das friedliche Miteinander, die tolle Atmosphäre, die vielen guten Gespräche.“

Nicht zu vergessen: die viele Musik. Hatten in den vergangenen Jahren jeweils 200 bis 300 Zuhörer den bis zu drei Bands bei der einstigen Abendveranstaltung zugejubelt, hatten die Organisatoren von „Rock am Hallenbrink“ diesmal einen neuen Weg eingeschlagen. Erstmals ohne die sonstigen Zugpferde „Four Roses“ aus Leipzig waren vor allem regionale Bands am Start.

Und auch die wenigen Gruppen mit weiterer Anreise stellten sich voll hinter den Benefizgedanken des Mini-Festivals. Sie ließen sich für ihren Auftritt lediglich das Spritgeld erstatten. Der Eintritt war für die Besucher frei. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie die Spenden der Gäste sollen später einem gemeinnützigen Zweck zugute kommen.

Besonders ab 20 Uhr, als Burden of Life (Regensburg), Eleonore (Mönchengladbach), Soulbound (Bielefeld) oder Limelight Fire (Bad Salzuflen) die Bühne enterten, geriet die Raumluft im vollen Gemeindehaus nahe an den Siedepunkt.

Doch auch die Bands Summery Mind (Bad Salzuflen), Octopus Prime (Münster), Nothing Tightless (Lemgo), Animi Vox (Minden), Dead Ember (Detmold), Huckleberry‘s Wildest Dream (Hövelhof), Snile (Bad Salzuflen) und Lost In Music (Detmold) hatten zuvor nicht vor leeren Rängen spielen müssen. Schon früh hatten die Veranstalter rund 150 Zuhörer am Hallenbrink gezählt. Einige Gesichter sollen dabei die kompletten elf Stunden gesichtet worden seien.(bas)

Der LZ-Bericht als PDF (ganze Seite)
Weitere Bilder: www.lz.de
Facebook: www.facebook.com/RockAmHallenbrink

(Veröffentlichung der LZ-Materialien mit freundlicher Genehmigung der LZ-Redaktion)

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Musik und weite Ausblicke in Nordhorn

Ein anregendes „Langes Wochenende“ verlebten die Mitglieder und Freunde des Chores der Stadtkirche bei einer Freizeit in Nordhorn – der familiären und auch geistigen Heimat von Stadtkirchenkantorin Waltraud Huizing. Quartier wurde im Kloster Frenzwegen bezogen – einem von den fünf örtlichen Kirchen (die reformierte, die altreformierte, die lutherische, die katholische Kirche und die Brüdergemeinde) ökumenisch betriebenes und jüngst erst mit millionenschwerem Aufwand noch einmal modernisiertes Bildungs- und Freizeitzentrum.

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Wesentliche Impulse zum Aufbau dieses Zentrums erfuhr die ehemaligen Klosteranlage übrigens durch den früheren lippischen Landessuperintendenten Ako Haarbeck in seiner Zeit als Superintendent in Nordhorn.

Neben viel klassischer Chormusik (und abends auch „klampfiger“ Volksmusik) waren die Salzufler besonders beeindruckt von einer Führung durch die reformierte Hauptkirche in Nordhorn inklusive Aufstieg auf den Kirchturm, der die Anstregung der vielen Treppenstufen mit einem weiten Ausblick über Stadt und Land belohnte.

Am Sonntag gestaltete der Chor den Gottesdienst in der Kirche musikalisch – und staunten über die Liturgie, die einerseits noch deutlich „reformierter“ ist als in lippischen reformieren Gemeinden, andererseits aber auch durch viel Musik bereichert ist. Dazu zählt auch der Psalmengesang, der einen festen Platz im Gottesdienst hat – und übrigens auch im Gesangbuch: Bevor mit der Nummer eins und „Macht hoch die Tür“ der Advent beginnt, sind im ansonsten gleichen Gesangbuch der reformierten Kirche noch die 150 Psalmen des Genfer Psalters abgedruckt.

Fotoalbum: Hier klicken

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Neuer hauptamtlicher Mitarbeiter für die Jugendarbeit gewählt

Die gemeinsame Jugendarbeit hat einen neuen hauptamtlichen Mitarbeiter: Nach der evangelisch-reformierten Gemeinde hat sich auch der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Gemeinde für den 25-jährigen Sozialarbeiter und Diakon Daniel Böhling ausgesprochen.

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Der in Steinhagen aufgewachsene Böhling hat an der evangelischen Fachhochschule Bochum Sozialarbeit studiert und in Bethel die Ausbildung zum Diakon absolviert. In der Kirchengemeinde und im CVJM Steinhagen hat er zuvor über mehrere Jahre ehrenamtlich gearbeitet.

„Wir sind erleichtert, dass es nun mit der Stellenbesetzung geklappt hat, und freuen uns auf die künftige gemeinsame Arbeit“, sagte Pfarrerin Wiltrud Holzmüller.

Seit September hatte der Gemeinsame Jugendausschuss der evangelisch-lutherischen und evangelisch-reformierten Gemeinden in Bad Salzuflen einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Diakon Christian Kießling gesucht.

Eine erste Ausschreibung blieb erfolglos. Nach der zweiten Ausschreibung konnte der Ausschuss einen geeigneten Bewerber und eine geeignete Bewerberin bei den Vorstellungsgesprächen begrüßen. Das gab allen Beteiligten Auftrieb.

Erstmals wurde ein Besetzungsverfahren erprobt, bei dem der gesamte Jugendmitarbeitenden- Kreis ein Wort mitreden konnte. Pastorin Wiltrud Holzmüller: „Der Ausschuss war beeindruckt, wie viele Jugendliche zu den Bewerbungsgesprächen kamen. Die Beiträge des Jugendmitarbeitenden- Kreises waren ausgesprochen gut vorbereitet und für das Verfahren sehr hilfreich.“ Als Dankeschön gab es für alle Pizza.

„Den Kirchenvorständen war bewusst, wie wichtig es ist, zügig zu einer Lösung zu kommen. Die Ehrenamtlichen und die Honorarkräfte haben in den vergangenen Monaten bewundernswerten Einsatz gezeigt. Jetzt brauchen sie Unterstützung und in absehbarer Zeit einen hauptamtlichen Mitarbeiter oder eine hauptamtliche Mitarbeiterin als Ansprechperson.“

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Team Offene Kirche besucht Moschee

Das Team Offene Stadtkirche ging jetzt »fremd«: Die Mitglieder statteten der Moschee in der Weinbergstraße einen Besuch ab. »Die sehr offene und kompetente Führung durch Frau Özler (rechts im Bild mit Kopftuch), unterstützt vom Religionsgelehrten, hat die Außensicht auf unser Christsein um weitere Facetten bereichert«, sagte »Team-Chef« Fritz Altenhöner im Anschluss an die Begegnung.

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»Wir finden es wichtig, mehr über unsere Nachbarn zu wissen. Wir meinen, man kann nur authentisch kompetent vom eigenen Glauben reden, wenn man die Einstellung und Sicht des Anderen kennt«, so Altenhöner weiter. So ergäben sich gute Ansätze für die Gespräche mit den Besuchern in der Stadtkirche.

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Missions- und Afrikatag

Traditionell am Trinitatissonntag wurde in der Stadtkirche der Missions- und Afrikatag gefeiert. Die reformierte Kirchengemeinde und der Weltladen auf dem Salzhof hatten dazu eingeladen. In diesem Jahr lautete das Thema: »Mit Herzen, Mund und Händen – den Klimawandel wenden«. Eine internationale Frauengruppe aus vier norddeutschen Landeskirchen (Lippe, Oldenburg, Bremen reformiert Nordwest) und zwei afrikanischen Kirchen (Ghana und Togo) hatte die Thematik vorbereitet.

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Zu Gast in der Stadtkirche war die Pfarrerin der ghanaischen Partnerkirche, Christine Adzotor. In ihrer Predigt (live übersetzt von Liturg Pfarrer i.R. Karl Drüge) und im anschließenden Kaffee-Gespräch im Gemeindehaus wies sie auf den besorgniserregenden Einfluss des Klimawandels gerade auch in Nordghana und Nordtogo auf die Nahrungsreserven hin. Der Norden Ghanas und Togos wird immer mehr zum Schauplatz verheerender Umweltkatastrophen: Überflutungen und Brände bedrohen die dort lebenden Menschen in Ihrer Existenz: zunehmende Versteppung gefährdet die landwirtschaftlichen Tätigkeiten der Bewohner.

Bis zum Jahr 2020 wird, nach Meinung verschiedener Untersuchungen, der Klimawandel in der Welt zu Wasserknappheit, Verschlechterung der Böden, Verminderung der Erträge und Zunahme der Waldbrandgefahr beigetragen haben.

 

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Marktzeit mit Orgel und Klarinette

»Musik zur Marktzeit« mit Kantorin Waltraud Huizing (Orgel) und Frank Schlüter (Klarinette).

Musik für Klarinette und Orgel erklang jetzt in der Reihe »Musik zur Marktzeit«: Frank Schlüter (Klarinette) und Kantorin Waltraud Huizing an der Orgel musizierten in der Stadtkirche Jazziges und Klassisches. »Spielen Sie doch öfter bei uns«, kommentierten viele der Zuhörer den klaren, unverwechselbaren Klang der Klarinette, der auch hier in der Hand von Frank Schlüter zwischen majestätischer Erhabenheit und einem Hauch von Melancholie schwebte.

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Zwar versprachen Schlüter und Huizing keine konkreten weiteren Klarinetten-Termine, doch sie verabschiedeten sich gerne bei dieser Marktzeit-Musik mit einer klassischen Zugabe, bevor die Zuhörer zum Kirchkaffee eingeladen wurden.

»Swinging Baroque«

Am Samstag, 15. Juni, geht es zur Marktzeit ab 10.30 Uhr „swingig“ zu: das Trio Petra Müller-Tammen, Waltraud Huizing und Uwe Rottkamp tragen Vokalarrangements bekannter Instrumentalstücke der Barockzeit vor wie beispielsweise eine Bourree von Leopold Mozart oder das bekannte Menuett aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach, von Johann Sebastian Bach komponiert.

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Gesucht: Ihre persönliche Advents-Geschichte!

Advent? – Nein, dies ist keine versehentlich zu spät abgedruckte Weihnachtsnummer. Es geht schon um die nächsten Weihnachtsfestkreis – und eine Idee, die langen Vorlauf und gute Mithilfe braucht. Die Gemeindebriefredaktion möchte Ihre persönlichen Weihnachtserinnerungen hören und aufschreiben!

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Pastorin Martina Stecker erzählt, wie es zu dieser Idee kam: „Kurz nach Weihnachten bekam ich einen Brief, in dem eine Frau eine schöne Begebenheit aus ihrer Kindheit erzählte. Wie kostbar waren doch Plätzchen in den Nachkriegsjahren! Was für ein Genuss muss es gewesen sein, wenn man sich ein Plätzchen nehmen konnte!

Eine andere Frau erzählte mir von ihrem schönsten Weihnachtsgeschenk als Kind. In der Tauschzeit tauschten wir im Dezember mal keine Tätigkeiten, sondern – Weihnachtserinnerungen.“

Auf Besuchen oder bei Advents- und Weihnachtsfeiern begegnen den Pastorinnen immer wieder schöne und auch nachdenkliche, lustige und traurige Erinnerungen anderer Menschen an eine Adventszeit, ein Weihnachtsfest aus früheren Tagen. Warum diese Erinnerungen nicht mit anderen teilen? Ist nicht gerade die Adventszeit dazu eine besonders schöne Zeit, in der man sich besinnt, erinnert, anderen eine Freude machen möchte, vorbereitet und auch wieder innehält?

So entstand die Idee, solche persönlichen Geschichten und vielleicht auch Bilder zu sammeln und daraus einen Adventskalender herzustellen von Menschen aus der Gemeinde für andere, die sich gern miterinnern oder an den Geschichten anderer Anteil nehmen möchten.

Da die Sammlung und Zusammenstellung solch eines Kalenders, der ja 24 Geschichten benötigt, Zeit braucht und die Erinnerungen jetzt, so relativ kurz nach der letzten Weihnachtszeit, frisch sind, ist es gut, sofort mit dem Sammeln anzufangen. Wer also Lust hat, sich zu beteiligen, kann sich gern bei Martina Stecker (Telefon 36 69 69) oder Uwe Rottkamp melden.

Auf Wunsch werden die Geschichten auch gern mündlich aufgenommen und dann nachgeschrieben, anonym oder mit Namen versehen. Möglich ist es auch, Bilder und/oder die Geschichten schriftlich zu zusenden.

Ab Oktober 2013 soll der Kalender dann zu erwerben sein. Wirft er Gewinn ab, so wird das Geld einem guten Zweck zugeführt. Der Hauptzweck ist aber, anderen eine Freude zu bereiten.

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Es grünt so grün in der Stadtkirche

Gestaltete den Gottesdienst am Pfingstmontag musikalisch: das Ensemble »SAT-B«.

„Schmückt das Fest mit Maien!“ – die Forderung dieses bekannten Chorals aus dem evangelischen Gesangbuch (Nr. 135) wurde in diesem Jahr zu Pfingsten in der Stadtkirche erfüllt. Pfarrer i.R. Christoph Sixt hatte gemeinsam mit fleißigen Helfern Birkenreiser herbeigeschafft und an die Kirchenbänke gebunden. Und weil Birken schnell welken, stand jeder Reiser in einem kleinen Wassereimerchen.

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„Die Birken verbreiten damals wie heute im Gotteshaus stets einen zarten, heiteren, ja beschwingten Frühlingsanblick, der die Kirche in einen frischen, grünen Maienwald verwandelt. Und so auch die Gemeinde an Pfingsten in eine heitere Stimmung versetzt“, begründete Sixt das Engagement für das Projekt Birke.

Am Pfingstmontag sorgte allerdings nicht nur der Birkenschmuck für eine besondere Stimmung: Für die musikalische Gestaltung sorgte nicht die Orgel, sondern das Ensemble »SAT-B« mit vierstimmigem Gesang (auch abwechselnd mit der Gemeinde), Flöte, Gitarre und Flügelhorn.

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25 Jahre Salzwerkbettag

Seit 25 Jahren feiern die Bad Salzufler Kirchengemeinden an Christi Himmelfahrt einen ökumenischen Freiluft-Gottesdienst zum Salzwerkbettag. Auch an diesem »Vatertag« kamen mehrere hundert Menschen auf dem Salzhof zusammen, um bei frischem, aber trockenem Wetter den von Pfarrerin Wiltrud Holzmüller (Stadtkirche), Pfarrerin Steffie Langenau (lutherischen Gemeinde) und Pfarrer Hand Breidbach (katholische Gemeinde) geleiteten Gottesdienst zu feiern. Dank eines Vertrags von 1515 ist auch die Stadt eingebunden.

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So war der Tradition entsprechend auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf mit dabei; er las zur Lesung den Bibeltext. Die Predigt hielt Pfarrer Breidbach, die musikalische Gestaltung übernahmen Stadtkirchen-Kantorin Waltraud Huizing und eine Bläsergruppe unter der Leitung von Uwe Rottkamp. Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher zu Kaffee, Tee und Schnittchen eingeladen, die viele ehrenamtliche Helferinnen aus den Gemeinden noch vor dem Gottesdienst frisch geschmiert hatten.

Die Stadt stellt die Bühne und Mikrofon­anlage zur Verfügung und unterstützt die gesamte Logistik. Die Beteiligung der Stadt geht Fall auf die geschichtlichen Hintergründe des Salzwerkbettags zurück. »1515 hat der Rat der Stadt Bad Salzuflen eine Urkunde unterzeichnet, in der sie zusagt, dass sie für diesen Gottesdienst unbefristet „Wein, Brot, Kerzen und was noch notwendig ist“ zur Verfügung stellt«, erläutert Fritz Altenhöner, Fachmann in Sachen Kirchengeschichte und Kirchenführer an der evangelisch-reformierten Stadtkirche. 

Ursche des damaligen städtischen Engagement war, dass die Solequelle ab 1513 immer weniger Ertrag brachte. Damit war der Wohlstand Bad Salzuflens durch das durch Salzsieden gewonnene »weiße Gold« stark gefährdet.

Neben baulichen Maßnahmen an dem Brunnen auf dem Salzhof wurde göttlicher Beistand angerufen. Am 23. Mai 1515 unterzeichnet der Salzufler Stadtrat die Stiftungsurkunde für ein sogenanntes Altarlehen in der Pfarrkirche. Damit verpflichtete man sich, eine Vikariatsstelle zu finanzieren. Im Gegenzug sollte jeden Donnerstag eine Messe gehalten werden – mit einer speziellen Fürbitte zur Erhaltung der Solequelle.

Nachdem die Quelle wieder kräftiger sprudelte, wurde nur noch einmal im Jahr ein  Salzwerkbettag gefeiert.

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19 Torten ratzeputz weg

Glänzende Stimmung, leckere Torten und ein unterhaltsames Programm – das waren die Zutaten für das Frühlingsfest der Senioren im Gemeindehaus an der Stadtkirche. Alle drei Pfarrerinnen und ein engagiertes Helferteam um Küster Ahmad Zahedi sorgten dafür, dass zunächst einmal köstlich »getafelt« wurde und dabei der Kaffee nicht ausging. Insgesamt 19 Torten wurden im vollbesetzten Saal verputzt.

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Pfarrerin Martina Stecker führte durch das Programm und begeisterte selbst mit Gedichten und Zitaten, Pfarrerin Wiltrud Holzmüller führte die Besucher mit »Kipp-Bildern« aufs optische Glatteis, und auch Pfarrer Markus Honermeyer hatte einiges Nachdenkliches etwa über Wahrnehmungen von blinden Menschen beizusteuern.

Viel Applaus bekamen die singenden Senioren des »SimSen«-Projekts von Kantorin Waltraud Huizing. Nicht nur einfache Volkslieder, sondern auch Schwungvolles wie beispielsweise vom weisen Kakadu, der immer das eine Auge zumacht, wurden teils mit den Gästen gesungen. Ein vergnüglicher Nachmittag, der für viele viel zu schnell vorbei ging.

Frühlingsfest: das Fotoalbum

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Bänke in der Stadtkirche werden zu Pfingsten grün

„Schmückt das Fest mit Maien!“ – die Forderung dieses bekannten Chorals aus dem evangelischen Gesangbuch (Nr. 135) wird in diesem Jahr zu Pfingsten in der Stadtkirche erfüllt. Was das heißen könnte, das wissen noch viele der älteren Gemeindeglieder. Denn in ihrer Kindheit wurde die Kirche noch an Pfingsten mit Birkenstämmchen geschmückt. Mehr…

Viele kleine Birkenstämmchen waren dann an die Wangen der Bankreihen gebunden und standen dabei in Konservendosen. Birken welken halt schnell.

„Das mit den Konservendosen war nicht ganz so schön, deshalb werden ihnen in diesem Jahr passendere Gefäße ‚unter die Füße‘ gestellt“, erläutert Pfarrer i.R. Christoph Sixt, der das Projekt angeregt hat und umsetzt: „Die Birken verbreiteten im Gotteshaus stets einen zarten, heiteren, ja beschwingten Frühlingsanblick, der die Kirche in einen frischen, grünen Maienwald verwandelte. Und so auch die Gemeinde an Pfingsten in eine heitere Stimmung versetzte.“

Denn das Leben ist wiedergekommen. Grund genug, zu feiern, zu tanzen, begeistert zu sein. Das sagt das feierliche Weiß der Birkenstämmchen zum hellen Grün des Laubes, genauer: des „Maien“.

„Der Maien“, so eben wurde dieses Birkengrün in vergangenen Jahrhunderten genannt. Das gab dem Monat „Mai“ den Namen. So heißt es im Volkslied:

Ich ging wohl in den Wald,
und brach mir einen Mai,
der Mai und er war grüne

Und noch etwas anderes führte unsere Vorfahren zum Pfingstschmuck der Kirche mit Birken, etwas, das Rainer Maria Rilke in einem Gedicht beschreibt. Es ist die Empfindsamkeit der frischen Birkenblätter, den kleinsten Windhauch aufzuspüren und erlebbar zu machen. Rilke sagt:

Vor lauter Staunen und Schweigen sei still
Du mein tief – tiefes Leben.
Dass du weißt, was der Wind dir will,
eh noch die Birken erbeben.

Empfindsamer kann man es eigentlich nicht sagen, was der Geist Gottes, der Wind, hebräisch: die „ruach“ mit einem Menschen machen kann: Ihn nämlich zu einem neuen Frühling in seinem Leben zu führen. Ihm gelingt auch in unserem Leben die Neuschöpfung.

Und dazu braucht der Mensch sich nur das Beispiel der Birke gefallen zu lassen und den Hauch Gottes aufzunehmen, er, mit seinen viel empfindlicheren Sinnen als ein Bäumchen. Dann wird Pfingsten zum fröhlichen Fest. Wie schon für die Birken:

Birken horchen auf die Weise,
Birken, und sie tanzen leise.
Es geht eine helle Flöte,
der Frühling ist über dem Land.
(Volkslied)

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Urlaubstag auf der Weser

Am 12. Juni wird eine Gemeindefahrt angeboten. Es ist eine kombinierte Bus-Schifffahrt. Um 13 Uhr starten wir in Bad Salzuflen und fahren mit dem Bus nach Porta Westfalica. Dort gehen wir auf ein modernes Fahrgastschiff und fahren bis Minden. Mehr…

Sie haben die Gelegenheit, die reizvolle Landschaft von Porta Westfalica bis Minden einmal aus ganz anderer Sicht kennenzulernen. Die ca. eineinhalbstündige Schiffahrt auf der Weser, einschließlich Fahrt über eines der größten Wasserstraßenkreuze der Welt wird sicher zu einem Erlebnis mit hohem Erholungs- und Erinnerungswert.

Sie fahren über die eindrucksvolle Kanalbrücke des Wasserstraßenkreuzes Minden auf dem Mittelkanal über die Weser, sowie als Höhepunkt die Schachtschleusenfahrt mit einem Höhenunterschied von 13 Metern. Auf dem Schiff wird ein Kaffeetrinken angeboten, das im Reisepreis enthalten ist.

Nach der Schifffahrt fahren Sie mit dem Bus wieder zurück und sind ca. um 18.00 Uhr in Bad Salzuflen.Die Gesamtkosten betragen ca. 25 Euro pro Person, eine Mindestanmeldezahl von 40 Personen ist erforderlich.Wenn Sie Lust haben, einen schönen Früh-Sommernachmittag auf dem Wasser zu verbringen, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro bei Frau Brandes an. Tel.: 95 97 63.

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»Musik zur Marktzeit« mit »Orgel plus«

Kantorin Waltraud Huizing eröffnete jetzt die dreiteilige Reihe »Musik zur Marktzeit« in der Stadtkirche. Unter dem Motto »Orgel plus«  erklang Musik von Johann Sebastian Bach, Johann Georg Albrechtsberger, Arnold Schönberg und anderen. Texte zu Passion und Ostern – vorgetragen von Gitta Grummert – ergänzten die Musik, die mit einem Kirchkaffee abschloss.

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Am Samstag, 25. Mai, um 10.30 Uhr erklingt Musik für Klarinette und Orgel. Frank Schlüter/ Klarinette musiziert Jazziges und Klassisches zusammen mit Waltraud Huizing/Orgel.

Am Samstag, 15. Juni, geht es ab 10.30 Uhr „swingig“ zu: das Trio Petra Müller-Tammen, Waltraud Huizing und Uwe Rottkamp tragen Vokalarrangements bekannter Instrumentalstücke der Barockzeit vor wie beispielsweise eine Bourree von Leopold Mozart oder das bekannte Menuett aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach, von Johann Sebastian Bach komponiert.

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Tauschzeit: Mehr als Nachbarschaftshilfe

Helfen sich gerne: Mitglieder der Tauschzeit

Gerade in unserer heutigen Zeit, wo Menschen sich immer mehr vereinzeln, sich schämen, Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen und lieber mit dem Auto zum entfernten Supermarkt fahren als den Nachbarn um ein Ei zu fragen, wo aber auch Geld knapper wird, die Isolation zunimmt und damit die Möglichkeiten beschränkt zu sein scheinen für Hilfe durch Dienstleister, ist die Tauschzeit ein wohltuender Gegenpol zum allgemeinen Trend. Seit fünf Jahren gibt es an der Stadtkirche dieses Projekt.

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Hier hilft man sich gegenseitig und ist füreinander da. Mitglieder tauschen dabei nicht nur Hilfeleistungen aus nach dem Motto „wer hilft mir beim Gardinenwaschen und wem kann ich bei der Gartenarbeit helfen“, sondern sie helfen sich breitgefächert und tauschen auch Gedanken, Anregungen und Ideen vielfältigster Art miteinander.

Die Treffen, die gewöhnlich an jedem zweiten Mittwoch im Monat stattfinden, geben Freude und Entspannung. Und nicht zu unterschätzen sind die zahlreichen Freundschaften und privaten Kontakte, die über die Tauschzeit entstanden sind. Oft trifft man sich auch außerhalb der regelmäßigen Termine zu Aktivitäten und Gesprächen. Alle fühlen sich in einem Boote sitzend.

Immer wieder findet man Hilfe oder hat auch die Chance, sich selber einzubringen. In fünf Jahren ist so eine Gemeinschaft gewachsen und bietet Rat und Beistand.

Aber auch Lachen und Heiterkeit kommen nicht zu kurz. Viel Spaß bringen die Vorbereitungen zum Beispiel auf verschiedenste Events der Gemeinde oder auch innerhalb der Tauschzeit.

Im Sommer findet vor den großen Ferien das Abschlussfest der Tauschzeit statt, bei dem jeder sich nach seinen Möglichkeiten einbringen kann – sei es, dass man kulinarisch etwas zubereitet oder sich am inhaltlichen Programm beteiligt. Übrigens starten nach diesem Fest wieder alle mit dem gleichen Salzetalerpunktestand von zehn Talern (ein Taler entspricht einer Viertelstunde geleisteter Arbeitszeit).

Für die Teilnehmen der Tauschzeit ist diese Einrichtung gar nicht mehr wegzudenken. Mag sein, dass sich das alles nach geschlossener Gesellschaft anhört. Doch das ist die Tauschzeit auf gar keinen Fall. „Probieren Sie es doch einfach aus. Informieren Sie sich und fühlen Sie sich herzlich willkommen“, lädt Pfarrerin Martina Stecker ein. Helga Peters

Ansprechpartnern: Pfarrerin Martina Stecker

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Jetzt anmelden: Heidelberg und die Pfalz

2013 jährt sich zum 450. Mal das Erscheinen des Heidelberger Katechismus, einer der wichtigsten Bekenntnis-Schriften in der evangelisch-reformierten Tradition. Das ist ein schöner Anlass, in die romantische Stadt am Neckar zu reisen.

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In zwei großen Ausstellunge wird an die Entstehungszeit des Katechismus erinnert. Sie besuchen die Ausstellung im Schloss und im Kurpfälzischen Museum. Außerdem erkunden Sie bei einer Führung die Altstadt. Zur Entspannung steht eine Dampferfahrt auf dem Neckar im Programm.

Geplant ist ein Tages-Ausflug in die Pfalz. Sie sehen den mittelalterlichen Dom in Speyer, der zum Welt-Kulturerbe zählt. Die Fahrt führt weiter durch die hübschen Orte entlang der Deutschen Weinstraße. Sie haben Gelegenheit zum Bummeln. Auf Wunsch wird eine Weinprobe organisiert.

 Auf der Rückreise machen Sie Station in Marburg. Hier brachte Landgraf Philipp von Hessen 1529 zum ersten Mal evangelisch- lutherische und evangelisch-reformierte Christen in einem Religions-Gespräch zusammen.

„Ich würde Ihnen Heidelberg gerne zeigen, weil ich hier studiert habe“, sagt Pastorin Wiltrud Holzmüller.

Reisedaten: 3. bis 6. Juli 2013 (Mittwoch bis Samstag). Preis für Halbpension im DZ 295,- EUR pro Person; im EZ 345,-EUR. Reiseleitung und Information: Pastorin Wiltrud Holzmüller, Telefon 92 91 88, und Pastor Matthias Schmidt, Schötmar

Anmeldung über das Gemeindebüro der Evangelisch-reformierten Gemeinde Bad Salzuflen. Unter Telefon 95 97 63 oder gemeindebuero@stadtkirche.info können Sie die Unterlagen anfordern.

Bis zum 15. Januar 2013 werden Anmeldungen aus der evangelisch-reformierten Gemeinde Bad Salzuflen und der evangelisch-reformierten Gemeinde Schötmar bevorzugt berücksichtigt. Anschließend ist die Reise in ganz Lippe ausgeschrieben.

Anmeldeschluss: 15. April 2013; Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen

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Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

Traditionell finden in unserer Gemeinde besondere Gottesdienste am Gründonnerstag, am Karfreitag und an den Osterfesttagen statt. Während am Karfreitag der Gottesdienst in der Stadtkirche musikalisch vom Chor der Stadtkirche gestaltet wird, wird am Gründonnerstag an einer großen Tafel Abendmahl gefeiert – und zwar im buchstäblichen Sinn.

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Anstatt sich rund um den vertrauten Abendmahls-Tisch zu versammeln, kann man am Ende des Tages (Beginn ist um 19 Uhr) an Tischen und auf Stühlen Platz nehmen. Und nicht nur das: Der Gottesdienst mündet in ein Festessen.

»Wir beginnen mit einer meditativen Feier, die sich aus Liedern, Lesungen und Gebeten aufbaut. Sie erinnert anschaulich an die letzte Nacht im Leben Jesu, als er noch einmal mit seinen Freunden aß und trank«, erläutert Pastorin Wiltrud Holzmüller. »Das Abendmahl, bei dem einer dem anderen Brot und Kelch reicht, betont die Gemeinschaft unter denen, die mitfeiern. Anschließend nehmen wir uns Zeit, ausführlich miteinander zu essen und zu reden. Dazu wird ein Buffet in der Kirche zusammengestellt. Jeder kann gerne etwas dazu beitragen. Aber auch die, die nichts dabei haben, sind willkommen. Der Abend klingt mit einem der schönen Musikstücke von Waltraud Huizing und der Segensbitte aus.«

Dieser besondere Gottesdienst in der Stadtkirche wird von Küster Ahmad Zahedi liebevoll vorbereitet. Er beginnt am 28. März um 19 Uhr und endet gegen 20.30 Uhr. »Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist!«

Die Karfreitagsgottesdienste:

  • 10 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Martina Stecker)
  • 11 Uhr Auferstehungskirche (Pfarrerin Wiltrud Holzmüller)

Ostersonntag:

  • 10 Uhr Stadtkirche (Familiengottesdienst mit Osterfrühstück und Ostereiersuchen, Pfarrerin Martina Stecker)
  • 11 Uhr Auferstehungskirche (Pfarrer Markus Honermeyer)

Ostermontag:

  • 10 Uhr Stadtkirche (Pfarrer i.R. Karl Drüge)
  • 10 Uhr Auferstehungskirche gemeinsamer Gottesdienst mit der lutherischen Gemeinde. Liturgie: Pfarrerin Wiltrud Holzmüller, Predigt: Pfarrerin Steffi Langenau.
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»WO« in der Stadtkirche

Bachs Weihnachtsoratorium – die Sammlung der ursprünglich für jeden der sechs Sonntag im Weihnachtsfestkreis geschriebenen Kantaten – war jetzt unter anderem in der Bad Salzufler Stadtkirche zu hören. Der Chor der Stadtkirche interpretierte mit Orchester („La Réjouissance“) und Solisten (Iris Duwensee, Mechthild Kerscher, Götz Phillip Körner, Gottfried Meyer) unter der Leitung von Kantorin Waltraud Huizing die Kantaten vier bis sechs höchst eindrucksvoll.

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Nach dem Motto „schnell kann jeder“ legte Huizing vor allem Wert auf einen dem Text angemessenen Ausdruck. Tosender, langanhaltender Applaus in der gut besuchten Stadtkirche war der Lohn. rot/UK

Im »Lippischen Kulturjournal« der Lippischen Landeszeitung wurde folgende Konzertkritik veröffentlicht:

 

Konzert erweist sich als Paukenschlag 

Weihnachtsoratorium ist ein großer Erfolg

Bad Salzuflen. Wer den Weg von St. Nicolai in Lemgo in die Stadtkirche geschafft hat, konnte über den Jahreswechsel Bachs komplettes  Weihnachtsoratorium hören. Am Samstag begeisterte der Chor der Stadtkirche mit den Kantaten drei bis sechs. Bewegende Musik aber weit mehr als ein Konzert.

Die ersten drei Kantaten des  Weihnachtsoratoriums sind fester Bestandteil vorweihnachtlicher Einstimmung. Dass aber auch die letzten drei Kantaten ein hohes Kulturgut darstellen, das viel stärker im kulturellen Gedächtnis Deutschlands verankert werden sollte, bewies diese Aufführung. Aber nicht nur das.

Für das Kirchenmusikleben in der Salzestadt und darüberhinaus war diese Aufführung ein mutmachender Paukenschlag. Kantorin Waltraut Huizing hat ein schweres Erbe angetreten. Das musikalische Gemeindeleben der Stadtkirche hat vor gut zehn Jahren einen schweren Rückschlag erlebt. Unter diesen Umständen einen Chor aufgebaut zu haben, der unterstützt von einer Reihe sangesfreudiger Gäste, ein so selbstbewusstes Profil entwickelte, dass er die Zuhörer in der voll besetzten Kirche zu stehenden Beifallsstürmen hinriss, ist nicht hoch genug zu bewerten.

Mit Waltraut Huizing hat die Stadtkirche eine Kantorin gewonnen, die auf der Grundlage einer fundierten Ausbildung jene musikalische Sensibilität mitbringt, die Sängerinnen und Sänger zu einer sicher agierenden chorischen Einheit zusammenzuführen vermag, deren Begeisterung für die Musik Johann Sebastian Bachs sich sofort auf die Zuhörer übertrug.

Das galt besonders für die Eingangschöre der drei Kantaten, wobei die Männer in der fugierenden Form des letzten Eingangschores eine sehr gute Figur machten. So mancher Choral hätte sicherlich etwas inniger sein können, aber hier gab Huizing dem individuellen Profil augenscheinlich den Vorrang.

Von den Solisten hinterließ der Bass Gottfried Meyer den glücklichsten Eindruck. Seine Stimme hat inzwischen eine immer wieder berührende Aura gefunden, die sich etwa in der Arie „Erleuchtet auch meine finstren Sinne“ wunderschön entfaltete.

Iris Duwensse gefiel mit ihrem vollrunden Sopran, der auch in den Höhen seinen Charakter bewahrte, ebenfalls. Restlos überzeugend vermittelte sie die Kraft Jesu in ihrer Arie „Nur ein Wink von seinen Händen“

Götz Philipp Körner verlieh dem Evangelisten ein energisches Profil wenn er auch in seinen Rezitativen und Arien zuweilen an seine Grenzen stieß.

Die Altistin Mechthild Kerschner ergänzte das Solistenquartett mit ihrer interessanten aber meist sehr zart geführten Stimme. Das um einige hervorragende Bläser ergänzte Orchester „La Réjouissance“ erfüllte seine Aufgabe überzeugend. (ans)

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GoGospel zwei: »Was ist uns heilig?!?«

»Holy - was ist uns heilig?« – Diese Frage stellte der zweite lippische »GO-GOSPEL«-Gospelgottesdienst, der diesmal in die vollbesetzte evangelisch-reformierte Bad Salzufler Stadtkirche führte. Eingeladen hatte der Gospelchor der Stadtkirche »Get-up« (Leitung Waltraud Huizing) gemeinsam mit dem PoGo-Chor aus Schlangen (Andreas Lehnert) – beide Chöre feiern in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.

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Pfarrerin Wiltrud Holzmüller beleuchtete in ihrer Ansprache den Begriff Heilig unter verschiedenen Aspekten. Das Gegenteil von heilig sei nicht „böse“, sondern alltäglich und kraftlos: „Menschen, die an Gott glauben, sagen: heilig ist, was zu Gott gehört.“

Neben viel Musik, wie es die „GoGospel“-Reihe des Vereins „Lippische Gospeltage“ vorsieht, wurden in diesem Gottesdienst auch getauft. Und weil Jonas und Anna Taufpaten aus Togo haben, wurden auch afrikanische Lieder gesungen und getrommelt.

Der nächste GO-GOSPEL-Gottesdienst ist am 27. Januar in Hillentrup.

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Tauffest: Wie ein kleiner Kirchentag

„Gottesgeschenk“ ist das Motto des „Jahres der Taufe“, mit dem die evangelischen Kirchen für die Taufe werben. Das augenscheinlichste Gottesgeschenk für das ökumenische Tauffest am Sonntag, 30. September, war schon da, bevor alles begann: Herrlicher warmer Herbst-Sonnenschein erwartete die vielen hundert Tauffest-Besucher im Kurpark des Staatsbades.

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Die Idee ist nicht neu und wurde im vergangenen Jahr in Lemgo St. Nicolai aktuell neu inszeniert, jetzt hatten sich die Bad Salzufler Gemeinden zusammengetan und zur Taufe eingeladen. 60 Täuflingewaren angemeldet, der jüngste erst wenige Wochen alt, die meisten freilich schon Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

„Es gibt immer wieder Eltern, die es irgendwie verpasst haben, nach der Geburt eines Kindes eine Taufe zu organisieren“, erläuterte Pfarrerin Wiltrud Holzmüller von der evangelisch-reformierten Stadtkirchengemeinde Bad Salzuflen. Die Ursachen seien vielschichtig, auch Geld könne manchmal eine Rolle spielen in einer beruflichen Aufbauphase einer jungen Familie. Alleinerziehende scheuten sich ebenfalls häufig vor dem Aufwand und Anspruch einer traditionellen Tauffeier – „ihnen allen haben wir mit diesem Tauffest inklusive Picknick im Park eine schöne Gelegenheit geboten, die Taufe unkompliziert nachzuholen“, so die Pfarrerin weiter.

Die sonntäglichen Hauptgottesdienste waren in den meisten Salzufler Kirchen zugunsten des Tauffests abgesagt worden, stattdessen waren fast alle Pfarrerinnen und Pfarrer der Klasse Bad Salzuflen-Schötmar dabei – ein Teil, um die Gottesdienst-Liturgie in der Konzertmuschel zu gestalten, die anderen im Publikum, um anschließend bei den Taufen zu helfen.

Denn die fanden nicht auf der Bühne der Muschel statt, sondern in Zeltpavillons auf dem Rasen. Der Grund: Trotz aller Ökumene-Bemühungen gibt es bei den verschiedenen Konfessionen Unterschiede bei den Taufhandlungen und dem Verständnis des Taufsakraments – so jedenfalls konnten mögliche Probleme elegant umschifft werden und beispielsweise auch die katholische Gemeinde eine für sie gültige Taufe zelebrieren.

Die musikalische Gestaltung übernahmen Bläser aus Wüsten und Retzen, der Gospelchor „Get-up“ (Stadtkirche) und die Singschule der lutherischen Gemeinde Bad Salzuflen. Auch viele Spaziergänger ließen sich zum Gottesdienst einladen: „Das ist ja wie ein kleiner Kirchentag“, freute sich eine von dem Fest überraschte Kurparkbesucherin. Text: Unsere Kirche/rot

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Gesucht: Leiter der Kinder- und Jugendarbeit

Die evangelisch-lutherische und die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bad Salzuflen bieten gemeinsam in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Bad Salzuflen Kinder- und Jugendarbeit an. Zum nächst möglichen Termin suchen sie eine Leiterin/einen Leiter (Diakon-in, Gemeindepädagoge-in, Sozialpädagoge-in) für die Kinder- und Jugendarbeit mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 39 Stunden / Woche. Mehr…

Aufgaben:

  • Initiierung und Durchführung von Angeboten für Kinder und Jugendliche
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung der gemeinsamen Kinder- und Jugendarbeit
  • Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche
  • Begleitung und Gewinnung von neben- und ehrenamtlich Mitarbeitenden
  • Organisation und Mitarbeit bei Ferienfreizeiten und Kinderbibeltagen
  • Leitung der offenen Arbeit für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (30 % des Stellenumfangs)
  • Verknüpfung von Kinder- und Jugendarbeit mit den Angeboten der Konfirmanden-  und übrigen Gemeindearbeit
Profil:
  • Abgeschlossenes Fachhochschulstudium mit gemeindepädagogischer Qualifikation (evtl. nachträglich zu erwerben)
  • Wir wünschen uns eine selbstbewusste, aufgeschlossene, kontaktstarke Persönlichkeit
  • Bereitschaft zum selbständigen, eigenverantwortlichen und flexiblen Arbeiten (u.a. Abend- und Wochenendzeiten)
  • Bereitschaft, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen den christlichen Glauben in der Gemeinde zu leben
  • Standardkenntnisse der EDV und ein eigener PKW sind notwendig

Die Vergütung erfolgt nach BAT-KF.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15. Januar 2013 an die Vorsitzende des Gemeinsamen Jugendausschusses Pn. Wiltrud Holzmüller, Von-Stauffenberg-Str. 3, 32105 Bad Salzuflen.

Weitere Informationen erteilt Pn. Wiltrud Holzmüller, Tel. 0 52 22 92 91 88 oder
P. Uwe Wiemann, Tel. 0 52 22 94 43 80.

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Neue Friedhofssatzung

Seit dem 1. März gilt in für den evangelisch-reformierten Friedhof an der Herforder Straße eine neue Friedhofssatzung sowie eine neue Grabmal- und Bepflanzungssatzung. Beide Satzungen können  auf diesen Seiten im Bereich »Friedhof« nachgelesen werden: