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Wiedereintrittsstelle jetzt im Blaukreuz-Zentrum

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wiedereintrittsstelle-druegeDie Eintrittsstelle der Kirchen ist umgezogen. Zwar lassen sich die Pastoren künftig in Sichtweite der alten Wirkungsstätte, dem am Salzhof gelegenen „Eine Welt Laden“, nieder. Doch im Zentrum des Blaukreuzes könnten die Besucherzahlen wieder steigen, hofft Pfarrer und Koordinator Uwe Wiemann.

Als die evangelische Wiedereintrittsstelle in Bad Salzuflen im Rahmen einer bundesweiten Offensive im Jahr 2005 neu geschaffen wurde, konnte sie durchschnittlich ein wiedergewonnenes Gemeindemitglied pro Woche als Erfolg verbuchen. „Inzwischen kommen jährlich 15 bis 20 Personen“, erklärt Wiemann. „Es hat sich ausgedünnt.“

An der Erfordernis der Einrichtung der Lippischen Landeskirche, die in wöchentlicher Rotation von einem Pastoren aus der Salze-Stadt besetzt wird, hegt er dennoch keine Zweifel: „Menschen wissen sehr gut, wie sie aus der Kirche austreten. Wie man wieder eintreten kann, ist meist unbekannt.“

Zwar sei die Aufnahme direkt über eine Gemeinde im Anschluss an einen Gottesdienst möglich. Doch die Begrüßung durch zwei Mitglieder des Kirchenvorstands und den Pfarrer sei nicht jedermanns Sache. „Mancher möchte es nicht so persönlich. Dafür ist die Wiedereintrittsstelle wichtig“, weist Wiemann auf die diskrete Möglichkeit hin, den Weg zurück in die Kirche zu finden.

Anfangs war die Wiedereintrittsstelle im Kurgastzentrum zu finden – bis dort der Umbau zur Salzgrotte startete. Im zweiten Halbjahr 2006 wurde dann der „Eine Welt Laden“ stundenweise das Domizil der Pastoren, die außerhalb der Kirchenmauern einen Schritt auf die Menschen zugehen und diese ohne Anmeldung empfangen (im Bild Pfarrer i.R. Karl Drüge, hier mit Hildegard Falkenroth).

Im Konvent ist laut Wiemann nun beschlossen worden, den ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung stehenden Raum im Blaukreuzzentrum zu nutzen. Thomas Reichert, Gesamtleiter des lippischen Blaukreuz-Zentrums, hofft auf das, was in der Wirtschaftswelt als Synergieeffekt beschrieben wird. „Wir verstehen uns als christliche Suchtkrankenhilfe“, betont Reichert. Die Geistlichen könnten das Thema „Sucht“ in ihre jeweilige Gemeinde tragen.

Besetzt ist die Eintrittsstelle donnerstags (bis auf Feiertage) von 16 bis 18 Uhr im Blaukreuzzentrum, Steege 14a, im Post-Gebäude am Salzhof.

 

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