Sie hatten sich den bisher heißesten Tag des Jahres ausgesucht: Einen ganzen Tag lang drehte ein Filmteam der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in und vor der Bad Salzufler Stadtkirche. „Dinge ändern sich“ lautet der Arbeitstitel des Kurzfilms, den die Studierenden am 22. Juni ihren Professoren im Fach Medienproduktion vorzeigen müssen.
Ausgedacht hat sich die Geschichte Anna-Luise Heidtmann, die auch das Drehbuch schrieb und bei dem Projekt Regie führt. Es geht um das kleine und große Glück: Die Medien-Studentin erzählt von drei älteren Schulfreunden, die sich anlässlich der Beerdigung eines früheren Mitschülers wiedersehen.
Zunächst scheinen die Gewinner des Lebens festzustehen: Einer ist richtig reich geworden, einer hat es zu normalem Auskommen gebracht, der dritte schließlich muss jeden Euro zweimal umdrehen. Doch am Ende stellt sich heraus, dass er der glücklichere von allen ist: Während sein reicher Freund beispielsweise schon zum dritten Mal heiraten will, kann er schon Enkelkinder und ein lebendiges Familienleben vorweisen.
Ein Thema also, das man in ähnlicher Form durchaus auch in der Bibel finden kann.
Während für die Szenen rund um die Trauerfeier die Stadtkirche als Kulisse diente, wurden die Drehs in den jeweiligen Wohnzimmern der Protagonisten private Wohnungen in Bielefeld und Lemgo genutzt.
Als Hauptdarsteller ließen sich die Film- und Theaterschauspieler Hans-Wilhelm Ermen, Bernardus Manders und Anton Grünbeck von den angehenden Medienproduzenten einspannen.
