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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde
Der Chor der Stadtkirche und der Gospelchor Get-up sangen zum Abschied noch einmal unter der Leitung von Kantor Doo-Jin Park. Foto: Heike Rottkamp

Niemals geht man so ganz…

Doo-Jin Park im Gottesdienst als Kantor verabschiedet

Mit einem sehr gut besuchten Gottesdienst voller Musik wurde jetzt Kantor Doo-Jin Park verabschiedet. Der Chor der Stadtkirche und der Gospelchor präsentierten unter seiner Leitung noch einmal ihr Können in mehrstimmigen Chorsätzen und emotionalen Melodien. Park wird im Herbst eine neue Stelle in einer Gemeinde bei Bonn antreten. Bis dahin wird er noch einige Sommerkonzerte in der Stadtkirche organisieren und spielen. Bild: Pfarrerin Veronika Grüber, Doo-Jin Park und Pfarrerin i.R. Martina Stecker (v. links). Foto: Heiner Begemann

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In ihrer sehr persönlichen Predigt an das Bild des Regenbogens anknüpfend, Symbol für Gottes Bündnis mit den Menschen, beschrieb Pfarrerin i.R. Martina Stecker den Kantor als „musikalischen Brückenbauer“, der sich auch in schwierigen Corona-Zeiten beispielsweise in den verschiedenen Video-Formaten engagierte. „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ und „Felix und seine Freunde“ hätten ohne seine wirkungsvolle Unterstützung nicht so viel Resonanz gefunden.

Pfarrerin Veronika Grüber überbrachte den Dank der Chöre und der gesamten Gemeinde und wünschte das Beste für die berufliche und private Zukunft. Und: „Wir laden alle Freunde der Kirchenmusik ein, in den Sommerkonzerten noch einmal das breite musikalische Spektrum unserer Gemeinde zu genießen!“ UBW

Weniger…

Sommerkonzerte in der Stadtkirche

Zu drei Sommerkonzerten lädt die evangelisch-reformierte Stadtkirchengemeinde Bad Salzuflen im August ein. Zum Auftakt kommen am Sonntag, 14. August, um 18 Uhr die Harfenistin Maria-Theresa Freibott und der Posaunist Matthias Weiß. In der ungewöhnlichen Besetzung Harfe und Posaune nimmt das Duo die Zuhörer mit auf eine Reise in die Musikwelt Frankreichs.

Eine Woche später, am Sonntag, 21. August, ebenfalls um 18 Uhr sind der Gitarrist Andrés Madariaga und der Pianist Álvaro Madariaga zu Gast in der Stadtkirche. Sie präsentieren solistisch und als Duo Musik aus Spanien und Kuba.

Am Sonntag, 28. August schließlich präsentiert Stadtkirchen-Kantor Doo-Jin Park ein Programm „In die Musik“. Zu hören sein werden an Klavier und Orgel bekannte Pop- und Filmmusiken – „Ohrwürmer“ wie Fly me to the moon, Summertime oder Over the rainbow.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, vor- und nachher werden kalte Getränke gereicht.

Hundertprozentig: Pfarrstelle frei!

Sie sind Pfarrer (m/w/d) und suchen eine neue Herausforderung? In einer Gemeinde mit einem aufgeweckten, zu allem bereiten Kirchenvorstand (Presbyterium), der gerade nach Corona einen neuen Aufbruch starten will? Also ohne alte Zöpfe, mit dem Blick für das Wesentliche und die Menschen? Affin für neue Technik und Kommunikation? Und Sie lieben vielleicht noch alte und vor allem neue Musik, die begeistern kann? Dann bewerben Sie sich! Details und Zahlen zur Gemeinde finden Sie im PDF zur Ausschreibung. Wir wollen aber mehr: Wir wollen nicht den Status quo verwalten, sondern Zukunft gestalten! Dazu brauchen wir Sie! Trauen Sie sich – wir tun es auch.

Gemeindeflohmarkt

Am Sonntag, 4. September, findet von 11 bis 17 Uhr wieder ein Gemeindeflohmarkt statt. Bei gutem Wetter draußen auf der Wiese, bei schlechtem Wetter im Gemeindehaus. Nachdem die Keller des Gemeindehauses vor der Corona-Zeit mit vielen alten, neuen, skurrilen und besonderen Schätzen gefüllt wurden, warten diese auf neue Besitzer. Mehrere kleine Flohmärkte haben schon einiges an die Frau und den Mann gebracht, ein großer Teil schlummert aber noch in den Kisten. Es wird wieder für einen regionalen Zweck gesammelt, im nächsten Gemeindebrief stellt das Frauenforum vor, wofür die Gelder verwendet werden.

Sie spenden – wir verdoppeln:

Hilfe für die Ukraine

Die westliche Welt ist ungläubig und erschüttert: was wir nach Jahren der Entspannungspolitik,  der intensiven wirtschaftlichen Beziehungen, des kulturellen Austausches nicht für möglich gehalten haben, ist eingetroffen. Unter der Führung Putins trägt  Russland einen Krieg nach Europa, in die Ukraine. Was seit 2014 mit der Besetzung der Krim begonnen wurde, soll nun mit fadenscheinigen nationalistischen Gründen abgeschlossen werden: die Schaffung einer sicheren Landbrücke zum Schwarzen Meer und die Herauslösung der Ukraine aus allen westlich-demokratischen Bindungen.

Seit dem russischen Einmarsch am 24.02.2022 leistet das ukrainische Volk tapferen Widerstand, aber der Gegner setzt skrupellos seine militärische Übermacht ein. Strategisch wichtige Städte wie Mariupol und Charkiw sind praktisch zerstört, Bombardements ziehen sich über das ganze Land, Anzeichen für schlimmste Kriegsverbrechen häufen sich.

Die Ukraine braucht Hilfe, denn wieder trifft es vor allem die Verletzlichen und Schutzlosen - Frauen, Kinder und alte Menschen, Menschen die unter schwierigsten Bedingungen ausharren oder vor dem Krieg flüchten.

Unsere Gemeinde engagiert sich bereits durch Gottesdienstkollekten oder einen Flohmarkt am 24. April zugunsten ukrainischer Flüchtlingskinder. Darüberhinaus  aber hat der Kirchenvorstand beschlossen, zu einer besonderen Aktion aufzurufen: alle Geldspenden, die eingehen werden bis zu einer Summe von 10.000 € aus Gemeindemitteln verdoppelt.

Die Bitte lautet also: Spenden Sie für die Ukraine über das Konto der Kirchengemeinde

  • IBAN DE07 3506 0190 2009 9100 10
  • KD-Bank eG
  • Stichwort „Ukraine“

Selbstverständlich können Spenden auch direkt im Gemeindebüro abgegeben werden, alles wird quittiert. Bei Überweisungen vermerken Sie für eine Spendenbescheinigung bitte auf jeden Fall Ihre Adresse.

 Wir hoffen sehr, dass wir schon bald berichten können, dass wir unser Ziel erreicht und 10.000 € an bewährte Organisationen und Projekte überweisen haben!   UBW

Zwischen Himmel und Hallenbrink

Es ist und bleibt eigentlich unvorstellbar: Nicht vor 50, 100 oder mehr Jahren – nein, heute, jetzt, in diesem Moment tobt in Europa wieder Krieg. Es sterben Soldaten und Zivilisten, ganze Städte werden in  Schutt und Asche gebombt. In einem gemeinsamen Video-Impuls gedenken Pfarrerin Veronika Grüber und Steffie Langenau von der lutherischen  Nachbargemeinde der Opfer und beten für ein baldiges Ende der Kriegsaktivitäten. 

Zwischen Himmel und Hallenbrink

Sollte der Klick auf das Bild nicht funktionieren und eine Fehlermeldung erscheinen, klicken Sie HIER auf den direkten Link zu Youtube. Sie können dann auch unseren Youtube-Kanal abonnieren, damit Sie keine eingestellten Beiträge mehr verpassen.

Vor der Stadtkirche: von links Pfarrerin Friederike Fischer, Pfarrer Sven Lesemann, Andreas Lange, Veronika Grüber, Andreas Gronemeier und Pfarrerin Steffie Langenau. Foto: Uwe Rottkamp

Pfarrerin in zwei Gemeinden

Für die beiden evangelischen Bad Salzufler Innenstadtgemeinden hat ein neues Kapitel begonnen: Pfarrerin Veronika Grüber in einem festlichen Gottesdienst in ihr Amt eingeführt worden. Das Besondere: Die reformierte Theologin wird je zur Hälfte in der evangelisch-reformierten und in der evangelisch-lutherischen Gemeinde arbeiten. Die Kirchenvorstände beider Gemeinden hatten die 33-Jährige einstimmig zu ihrer Pfarrerin gewählt. Sie erhoffen sich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sind froh über diesen Schritt, der noch vor einer Generation kaum denkbar gewesen wäre. Die Einführung nahmen die beiden Superintendenten Andreas Gronemeier (reformiert) und Andreas Lange (lutherisch) in der evangelisch-reformierten Stadtkirche vor, der anschließende Empfang mit Grußworten von Bürgermeister Dirk Tolkemitt und den Nachbargemeinden fand im evangelisch-lutherischen Gemeindezentrum statt.

Es bleiben viele Spuren

Pfarrerin Martina Stecker in dem von ihr maßgeblich mitentwickelten Zukuntfsgarten der Gemeinde.

Pfarrerin Martina Stecker ist in den Ruhestand gewechselt

Die Stadtkirchengemeinde muss sich auf einschneidende Veränderungen einstellen: Nachdem Pfarrerin Veronika Grüber jetzt zur Hälfte in der lutherischen Nachbargemeinde arbeitet, ist Pfarrerin Martina Stecker mit Ablauf des vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselt. Die offizielle Verabschiedung erfolgte im Taizé-Gottesdienst am vierten Advent durch Superintendent Andreas Gronemeier. Martina Stecker kam im Oktober 1999 mit ihrem Mann Rainer als Pfarrerin an die Stadtkirche, zunächst mit einem Stellenumfang von 50 Prozent. Nach einigen Wechseln auf den anderen Pfarrstellen der Stadtkirche übernahm sie schließlich eine volle Stelle. Diese Stelle ist jetzt zur Neubesetzung ausgeschrieben. Für die Zeit der Vakanz wird die Gemeinde von Pfarrer Stephan Schmidtpeter, der bis 2021 in der evangelisch-reformierten Gemeinde Hillentrup und dann Hillentrup-Spork-Wendlinghausen arbeitete, im Umfang einer halben Stelle unterstützt. 

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Geboren und aufgewachsen in einem lutherischen Pfarrhaus in Thüringen ist Martina Stecker natürlich auch von dem Leben in der DDR geprägt. Die selbstbewusste Pfarrerfamilie vermittelte allerdings nicht nur eine fest verwurzelte Frömmigkeit, sondern schuf auch einen gewissen Spielraum gegenüber dem sich immer mehr in das Private einmischenden politischen Regime. „Die Eltern haben mich und meine drei Geschwister allerdings auch zu den verpflichtenden Angeboten wie beispielsweise den jungen Pionieren gehen lassen. Nur die Jugendweihe habe ich nicht mitgemacht“, erzählt die Pfarrerin. „So waren wir Kinder in der Schule nicht ausgeschlossen, sondern wurden mit unserem christlichen Hintergrund irgendwie geduldet.“ Auch, wenn versucht wurde, das Christsein bei jeder passenden Gelegenheit lächerlich zu machen.

Während der älteren Schwester die weiterführenden Schulen verweigert wurde, durfte Martina als zweitältestes Kind später auch studieren: „Da war das Regime dann plötzlich großzügig…“ Obwohl sie als Teenager mit Gott nicht viel anfangen konnte, hatte sie beim zufälligen Besuch in der „jungen Gemeinde“ so etwas wie eine Erweckungsbegegnung. Ab diesem Moment trug sie auch in der Schule stets einen christlichen Sticker am Hemd. Später studierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle Theologie. Über verschiedene Begegnungstreffen lernte sie ihren späteren Mann Rainer kennen. Es gelang mit Hilfe bischöflicher Beziehungen, eine Ausreisegenehmigung zu bekommen, und das Paar zog nach Göttingen, wo Martina Stecker ihr Theologiestudium beendete. Die Kehrseite: sie durfte sieben Jahre lang ihre Familie nicht besuchen. 

Nach dem Wechsel nach Lippe kam die große Enttäuschung: Pfarrerehepaare durften nicht jeweils eine Stelle besetzen; sie sollte stattdessen ehrenamtlich arbeiten. „Das konnte man auch als Berufsverbot empfinden“, sagt die Pfarrerin heute. Inzwischen hat sie mit diesem Lebensabschnitt ihren Frieden gemacht. Zumal sie nach der Trennung von ihrem Ehemann und anderen Entwicklungen an der Stadtkirche 2014 schließlich eine volle Stelle übernahm. 

Und hier konnte sich auch das Thema entwickeln, das ihr besonders am Herzen liegt: die Bewahrung der Schöpfung. Mit ihrem Engagement entstand beispielsweise der Zukunftsgarten am Pfarrhaus an der Woldemarstraße, in dem Kinder und Jugendliche säen, pflegen und ernten (siehe Seite 11) und so lernen, Verantwortung für Natur und Schöpfung zu übernehmen. Das Projekt Zukunftsgarten wird Martina Stecker auch nach ihrer Pensionierung ehrenamtlich weiterführen.

Die Konfirmandenarbeit und die Kindergottesdienste waren weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit an der Stadtkirche. Über viele Jahre besuchten immer rund 25 Kinder den Gottesdienst am Samstag. Das Gemeindearchiv ist voller Erinnerungen an Aktionen wie beispielsweise gemeinsames biblisches Kochen, Freizeiten, Feste mit den Eltern oder die Theatergruppe, die mehrfach gefeierte Aufführungen in das Gemeindehaus zauberte. Zurzeit sucht der Kirchenvorstand nach Lösungen, wie das Thema Kindergottesdienst weitergeführt werden kann.

Eine andere beachtete Aktion war das Projekt „Rock am Hallenbrink“. „Für manche war das sicher nur unangenehm laute Musik. Viele Jugendliche haben dadurch aber überhaupt wieder Kontakt zur Kirche gefunden und Gemeinde neu kennengelernt“, so die Pfarrerin im Rückblick. Weitere Ideenbörsen waren beispielsweise „Tauschzeit“, „Spielebörse“ oder „Dream-Team“. 

Mit Corona ergab dann noch ein weiterer Schwerpunkt: Gemeinsam mit ihrer Kollegin hat sie jeden Sonntag die Video-Kolumne „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ gestaltet. Der Internet-Videocast hat inzwischen eine stabile Fangemeinde. Und (nicht nur) für die kleinen Gemeindemitglieder spielte sie fast 90 Folgen „Felix und seine Freunde“ ein. Die freche, aber liebenswürdige Stoffpuppe wird jetzt mit ihr in Pension gehen.

Gibt es auch etwas, was sie bedauert oder anders machen würde? Martina Stecker zögert nur kurz. „Im Prinzip nicht“, sagt sie dann: „Ich habe es sehr genossen, dass ich hier in der Gemeinde fast alles umsetzen konnte, was mir wichtig war, und da auch viel Unterstützung erfahren habe. Ganz besonders auch von meine vier Kindern, die sich an unterschiedlichen Stellen immer wieder sehr engagiert haben,“ 

Das einzige, das ihr wirklich leid tut, ist, dass sie aufgrund der Corona-Situation sowohl mit dem Rock am Hallenbrink als auch mit dem Frühlingsfest der Senioren keinen Abschluss gestalten konnte. „Von beiden Gruppen der Gemeinde hätte ich mich gerne noch einmal richtig verabschiedet.“ Uwe Rottkamp

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Das ehemalige Pfarrhaus wird saniert

Video-Einblicke in Geschichte und bauliche Situation zum Denkmaltag 2021

Die ersten Vorbereitungsarbeiten haben begonnen: im ehemaligen Pfarrhaus von-Stauffenberg-Straße 1a soll bald die Verwaltung unserer Gemeinde einziehen. In den beiden Stockwerken darüber sollen in dem einst von Rat Hasse gebauten Haus Wohnungen entstehen. Martina Hohnhorst, Kirchenälteste und Vorsitzende des Bauausschusses der Gemeinde, führt zum Denkmaltag 2021 in die Geschichte und bauliche Situation des Hauses ein. KLICKEN  SIE  AUF  DAS  BILD


Neue Gebührensatzung für den Stadtfriedhof

Die Gebühren für den Stadtfriedhof mussten nach längerer Zeit angepasst werden. Die Liste kann HIER als PDF eingesehen und heruntergeladen werden.

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

Bischof Dr. Stephan Ackermann (Bistum Trier) hat ein Gebet veröffentlicht, dass wir ganz in ökumenischer Eintracht gewiss mitbeten können:

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Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international,
  • die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.
Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.
Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.
Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Passions- und Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.
Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bistum Trier

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