Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Gründonnerstag – Ma(h)l anders

In diesem Jahr wird das Abendmahl am Donnerstag vor Ostern, dem Gründonnerstag, an einer langen Tafel im Chorraum der Kirche stattfinden. Nicht wie üblich wird um 19 Uhr in den Kirchenbänken Platz genommen, sondern unter der Kanzel, wird man an einem großen Tisch mit allen zusammenkommen. Es wird gemeinsam ein kleiner Gottesdienst gefeiert, sowie das Abendmahl. Es erinnert damit an die letzte Nacht, die Jesus mit seinen Jüngern verbracht hat. Danach wird gemeinsam gegessen, getrunken und man kann miteinander ins Gespräch kommen. In der Kirche wird dafür ein Buffet vorbereitet werden. Jeder kann etwas dazu beitragen. Aber auch die, die nichts dazu beitragen, sind eingeladen zu kommen. Der Abendgottesdienst soll gegen 20.30 Uhr enden.

Bonhoeffer-Oratorium in der Stadtkirche

Foto: Bundesarchiv

Am Dienstag, 16. April, wird in der Stadtkirche das Bonhoeffer-Oratorium von Matthias Nagel (geboren 1958) aufgeführt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Person Dietrich Bonhoeffers steht im Mittelpunkt des Oratorien-Konzertes, das der Chor der Stadtkirche mit Instrumentalisten, Solisten und Sprecher aufführen wird. Die sehr nachdenkenswerten, großartigen Texte zu diesem Werk wurden von Pfarrer Dieter Stork aus Bünde geschrieben, der in dem Löhner Komponisten Matthias Nagel sofort einen Verbündeten gefunden hatte. Die Musik ist sehr vielfältig – neben einstimmigen, teilweise sogar gregorianischen Gesängen gibt es Kanons, Sprechgesänge, Choräle, Anklänge an Musicals (wie etwa Anatevka).

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Immer ist das Wichtigste der Text: deklamierend, rhythmisch, aber manchmal auch besinnlich und ruhig. Der Zuhörer wird mit hineingenommen in das Leben und Sterben Bonhoeffers, der sich zeitlebens mit dem christlichen Glauben und der Kirche auseinandergesetzt hat. Jeder Mitsänger wird mit Sicherheit durch die Beschäftigung mit diesem Werk verändert und auch die Zuhörer lässt es nicht kalt.

Der Chor wird durch Instrumentalisten unterstützt: neben Streichern sind auch Saxophon, Trompete, Piano und Schlagzeug dabei. Ein Sprecher des Landestheaters Detmold führt mit den biographischen Zwischentexten durch das Leben Dietrich Bonhoeffers, das durch gewaltsamen Tod sein Ende fand. Die Leitung liegt in den Händen von Kantorin Waltraud Huizing. Der Eintritt ist frei – es wird um eine Spende am Ausgang gebeten.

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Scheren und Schubladen im Kopf

»Gerechtigkeit – Scheren und Schubladen im Kopf« ist der Gottesdienst am Sonntag, 7. April um 10 Uhr in die Stadtkirche überschrieben. Er ist Teil der landeskirchlichen Reine »Profile«, die Zugang zu brennenden sozialen Fragen geben will. Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet durch Kantorin Waltraud Huizing und den »Kleinen Chor« (die angekündigte Gemeindeband »On the Rocks« musste aus Krankheitsgründen absagen). Die Predigt halten Pfarrerin Martina Stecker und Prädikant Matthias Neuper gemeinsam über ein Wort aus dem Römerbrief des Paulus. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein Kirchcafé mit Bündelung der Positionen der Gottesdienstteilnehmer.

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Anlass für die Beschäftigung mit dem Römerbrief ist das Karl-Barth-Jahr 2019. Karl Barth (1886-1968) ist einer der prägendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Vor hundert Jahren erschien sein Buch „Der Römerbrief“, in dem er sich mit den zeitübergreifenden, prophetischen Aussagen im Brief des Paulus an die Römer beschäftigt. Dies war der Auftakt zu einer theologischen Bewegung, die viele geprägt hat.

In der Mitte der Reihe „Profile“ steht immer der Gottesdienst. Dazu gibt es jeweils eine Gemeindeveranstaltung und eine künstlerische Installation. 

Foto: Fotolia

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Eindrucksvoll: Ulrike Wahren und die Gospel-SeleXion mit »Jesus on the Mainline«.

Feiert Jubiläum: die Frauenhilfe an der Stadtkirche.

Jubiläum: 125 Jahre Frauenhilfe

Alles begann im Jahr 1893. Damals kamen viele Frauen der reformierten Gemeinde mit ihrem jungen Pfarrer Ubbo Hobbing in der „roten Schule“ zusammen – das „neue“ Gemeindehaus neben der Stadtkirche wurde erst 1928 eingeweiht – und gründeten den „Frauenhülfsverein“, einen der ältesten im damaligen Deutschen Reich. Den Namen hatte die Kaiserin Auguste Viktoria erfunden, die 1890 die Berliner in schwierigen Zeiten aufrief, solche Frauenvereine zu gründen, um „die seelsorgerliche Arbeit der Kirchen zu unterstützen, dem Volk die Segnung des Evangeliums in reichem Maße zukommen zu lassen und praktische Liebestätigkeit an den Armen und Verlassenen zu üben.“

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Die Gründungsversammlung war gut besucht und die überlieferte Namensliste zeigt, dass wohl keine der bekannten Salzufler Familien damals fehlte. – Im Jahr 1925 gehörten 312 Mitglieder der Frauenhilfe an.

Heute, im 125. Jahr ihres Bestehens, zählt die Frauenhilfe der Stadtkirche um die 27 Mitglieder. Wenn sich auch im Laufe dieser langen Zeit Vieles verändert hat, ist die Gruppe eine selbstständige Einrichtung der Gemeinde, so wie es in der alten Satzung von 1903 geregelt ist.

Die Frauenhilfe ist weitgehend unabhängig von der Gemeinde und finanziert sich aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder und Spenden. Wenn auch die Mitgliederzahl überschaubar geworden ist, so ist allen das Fundament der Botschaft von Jesus Christus gemeinsam. Weiterhin wichtig während der vierzehntäglichen Treffen im Gemeindehaus – von einem ehrenamtlich tätigen Vierer-Team vorbereitet und organisiert – ist die Gemeinschaft, die in persönlichen Gesprächen, gemeinsamen Lob- und Dankliedern und Andachten zum Ausdruck kommt. Die Geburtstage der Mitglieder werden nicht vergessen und bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Aber auch die Sorge um Kranke und die tätige Hilfe und Unterstützung im Krankheitsfall sind in der Frauenhilfe fester Bestandteil der Arbeit.

Ferner sind biblische Themen oder gesellschaftliche Themen wie „Bettler“, „Brotbacken“, „Bienen/Imkerei“ sowie Berichte von Reisen Inhalte der Treffen. Die Frauenhilfe engagiert sich für die Mission der Gemeinde (zuletzt: Spende für ein Batikprojekt in Ghana). Gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge, z.B. ins koptische Kloster Brenkhausen oder in die Rödinghauser Kirche mit ihrem historischen Schnitzaltar oder die Partnerschaft mit der Frauenhilfe der Kreuzkirche Herford ergänzen das Programm.

Die Frauenhilfe: ein wichtiger Baustein in der Gemeindearbeit der Stadtkirche. Möge sich ihre beeindruckende Historie weiter fortsetzen! BW

Programmvorschau

  • Freitag, 7. Dezember: Der Weihnachtsstern Von Sternen als Zeichen und Wegweiser
  • Freitag, 21. Dezember: „Nun singet und seid froh“ Weihnachtsfeier
  • Freitag, 4. Januar: Treffen zum Anfang des neuen Jahres in den Seeterrassen
  • Freitag, 11. Januar: Rückblick der Frauenhilfe auf das Jahr 2018 mit Bildern
  • Freitag, 25. Januar: Bericht über eine Reise in ein fernes Land (ReferentIn wird rechtzeitig bekanntgegeben)
  • Freitag, 8. Februar: Michelle Obama und ihr Leben Mit Frau Dorothee Uffmann
  • Freitag, 22. Februar: Vor dem Weltgebetstag Vom Leben der Frauen in Slowenien

Beginn: jeweils um 15 Uhr im Gemeindehaus der reformierten Gemeinde

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