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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Kantor Doo-Jin Park mit den Pfarrerinnen Martina Stecker (links) und Veronika Grüber.

Adventssingen mit Einführung von Kantor Doo-Jin Park

Im Rahmen des „Adventskonzert aller Chöre“ ist der neue Kantor an der evangelisch-reformierten Bad Salzufler Stadtkirche, Doo-Jin Park, offiziell in sein Amt eingeführt worden. Pfarrerin Martina Stecker (links) und Musikausschussvorsitzender Uwe Rottkamp wünschten dem Kirchenmusiker (Mitte, mit Pfarrerin Veronika Grüber), der zur Zeit noch an der Herforder Hochschule für Kirchenmusik ein Masterstudium zuende bringt, Gottes Segen und viel Freude in dieser vielfältigen Arbeit. Beim Konzert in der vollbesetzten Kirche wurde die Bandbreite der musikalischen Aktivität in der Gemeinde sichtbar; es wirkten mit der Chor der Stadtkirche, der Gospelchor „Get-up“, der Kleine Chor und der Senioren-Singkreis. Klavier/Orgel: Ekaterina Panina, Violine: Sin-Young Park, Cello: Soo Bin An, Horn: Seungwon Lim, Trompete: Sangmin Kim, E-Bass: Heinrich Voss. Es fehlte lediglich die neue Kirchen-Band – die wird den Gottesdienst am zweiten Advent musikalisch gestalten. Foto: UK/Heike Rottkamp

Pickert und mehr im Kerkhuisken

Auf dem Bad Salzufler Weihnachtsmarkt bietet das „Kerkhuisken“ (Weihnachtshütte der Kirchen) ein buntgefächertes Programm. Die evangelisch-reformierte Stadtkirchen-Gemeinde ist gleich mehrfach vertreten: Am Freitag, 29. und Samstag, 30. November jeweils von 12 bis 20 Uhr wird das Frauenforum im Kerkhuisken leckeren Pickert backen. Am Sonntag, 1. und Montag, 2. Dezember, verkauft das Frauenforum gut erhaltenen Trödel – da ist so manches Schätzchen dabei. Der Erlös kommt Gemeindeprojekten zugute; unter anderem soll eine Bank für den Friedhof angeschafft werden. Am Dienstag, 3. Dezember, trifft man Diakon Daniel Böhling und Jugendliche im Kerkhuisken an, am Dienstag, 10. Dezember schließlich verkauft der Kindergarten Hermannstraße Gewinnlose und backt frische Waffeln.

Edeltraud Bräunig †

Edeltraud Bräunig tauchte eines Tages als Freundin der Gemeindepädagogin, Frau Mellies, in unserer Gemeinde auf. Durch ihre Fachkompetenz, die sie vom ersten Tag an bewies, rutschte sie sehr bald in die Leitung des Kirchenvorstandes und bewährte sich weiterhin als Vorsitzende im Finanz-, Bau- und Friedhofsausschuss. Sie bewährte sich als Streetworker, war für die Rußlanddeutschen in der Ahornstraße da wie für den Kindergarten Hermannstraße und besorgte die umfangreichen Rechnungsprüfungen.

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Andererseits aber besuchte sie bis zuletzt und auch noch nach dem Wegzug von Bad Salzuflen die Kranken (und dabei lag ihr ganz besonders die Elkenbrede und die Frauenhilfen am Herzen) und richtete oft unbemerkt eigenhändig liegen gebliebene Gräber an der Herforder Straße her. Sie verstand eben das Wort „Diakonie“ als die, „die durch den Staub, den Schmutz“ gehen: „dia koinia“.

Da es ihr andererseits aber auch um die klare, unbestechliche Umsetzung der Vorschriften, vor allem in Friedhofsangelegenheiten ging, musste sie gelegentlich den Vorwurf der Härte ertragen.

Energisch aber wehrte sie Vergleiche mit großen Frauen der jüngsten Geschichte ab, wie nach der Befragung der Bevölkerung durch das Amt des Bundespräsidenten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band berichtet wurde. Ebenso lehnte sie strikt jede finanzielle Unterstützung, jede Belobigung ab.

Sie verstand sich als kompromißlose Arbeiterin im Weinberg Gottes, besser gesagt, auf seinem Ernteacker, von dem das Buch Rut der Bibel berichtet. Dieses Buch spielte für sie und ihre Freundin, Frau Mellies, ohne die Frau Bräunig nicht zu denken war, eine überragende Rolle.

Das Wort aus Rut 1,16 stand über ihrer beider Leben und wird auch das künftige Motto bleiben:

„Wo du hingehst, da will ich auch hingehen.
Wo du bist, da bleibe ich auch.
Dein Volk ist mein Volk und
Dein Gott ist mein Gott“

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Bernd Wiesekopsieker †

Bernd Wieskopsieker †

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR.“ Jes 55,8
Unser Kirchenältester Bernd Wiesekopsieker ist am 27. September 2019 im Alter von 68 Jahren verstorben. Er hat unsere Gemeinde treu und mit großem Engagement begleitet. Bernd Wiesekopsieker war von Februar 2016 bis zuletzt Mitglied unseres Kirchenvorstandes. Er war in den verschiedensten Bereichen der Kirchenvorstandsarbeit engagiert tätig. So war er Mitglied im Finanz- sowie Bauausschuss. Außerdem leitete er das Redaktionsteam des Gemeindebriefes. Besonders durch außergewöhnlich schöne Fotos bereicherte er manche Ausgabe.

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Er bemühte sich um den Kontakt zu denjenigen, die ehrenamtliche eine Gruppe in der Gemeinde verantwortungsvoll leiten und brachte ihre Anliegen im Kirchenvorstand ein.

Mit großem Interesse beteiligte er sich an den Überlegungen des Perspektivausschusses zur künftigen Ausrichtung der Gemeinde.
Seine bescheidene Art und seine Aufrichtigkeit, sein leises und beharrliches Eintreten für das, was ihm am Herzen lag, machten ihn zu einem nachahmenswerten Beispiel christlichen Lebens.

Wir wissen ihn nun in Gottes Hand und in seinem Frieden geborgen.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie. Gott möge sie trösten und seine Nähe spüren lassen.

Für den Kirchenvorstand der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen
M. Neuper   M. Hohnhorst   Pfarrerin M. Stecker   Pfarrerin V. Grüber

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Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Pfarrerin Veronika Grüber mit ihrem neuen PfarrRad.

Das PfarrRad in Presse und WDR

Die Vorstellung des neuen Pfarr-Rad-Projekts von Pfarrerin Veronika Grüber hat es bis in den WDR geschafft: Neben einem Beitrag im Hörfunk gibt es auch einen Eintrag auf der WDR-Facebook-Seite – mit vielen Begeisterten Kommentaren. HIER klicken

www.pfarr-rad.info
www.wdr.de

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