Festgottesdienste und »GoGospel«

An den Weihnachtstagen wurden die Gottesdienste auch in diesem Jahr besonders festlich gestaltet. Am Beginn des Festkreises stand der traditionelle Krippengottesdienst auf dem Bad Salzufler Weihnachtsmarkt. Im »Krippenhaus« gegenüber der Pyramide lud Pfarrerin Martina Stecker zu diesem besonderen Gottesdienst in kuscheliger Atmosphäre rund um den Bullerofen ein. Die musikalische Gestaltung übernahm ein Bläserkreis unter der Leitung von Uwe Rottkamp.

Am 2. Weihnachtstag begannt in der Stadtkirche der inzwischen traditionelle Weihnachts-Gospel-Gottesdienst, der in der Reihe »GoGospel« veranstaltet wurde. Die musikalische Gestaltung übernahm der Gospelchor »Get-up« mit großem und kleinem Chor.

Besuch im „gastlichen Dorf“

Handwerkskunst im »gastlichen Dorf« in Delbrück.

Alle Gemeindemitglieder und Freunde sind eingeladen zu einem Ausflug am Donnerstag, 16.Oktober. Diesmal geht es mit dem Bus nach Delbrück ins gastliche Dorf. Das „gastliche Dorf“ ist ein Ensemble verschiedener original restaurierter Bauernhöfe aus dem 16. Und 18. Jahrhundert. Zur Anlage gehören u.a. ein Dorfladen, eine Hirtenkapelle, ein Wassertretbecken, ein Bauerngarten und ein Café. Dort werden bei Kaffee „satt“ und hausgebackenem Kuchen Gedanken an die gute alte Zeit wach.

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Abfahrt ist um 13.00 Uhr am Calvinhaus und um 13.10 Uhr am ZOB. Die Strecke führt landschaftlich schön nach Delbrück ins Paderborner Land. Dort wartet ein gemütliches Kaffeetrinken, anschließend können sich die Teilnehmer in aller Ruhe die schöne Fachwerk-Häuser-Anlage ansehen und sich in frühere Jahrhunderte versetzen lassen. Um spätestens 18.00 Uhr wird der Bus wieder in Bad Salzuflen sein.

Die Kosten betragen 20 Euro für die Busfahrt, ein Stück Kuchen und „Kaffee satt“. Anmeldungen können ab sofort im Gemeindebüro erfolgen, Telefon (05222) 95 97 63.

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Rock am Hallenbrink ist angekommen

»Rock am Hallenbrink» ist in jeder Beziehung angekommen. Das schlechte Wetter hat nicht davon abgehalten, zu kommen, zu rocken, zu feiern, zu staunen und zu spenden. Von sich aus zollten die Bands der Kirchengemeinde ihre Anerkennung, in dem sie dem Publikum immer wieder deutlich machten, wo es sich überhaupt befand: In den Räumen einer Kirchengemeinde.»Dass es so was für Jugendliche hier gibt!», war ein aufgeschnappter Gesprächsfetzen und dazu die Ergänzung: »Ja und dann  bei einer Kirchengemeinde!« Gerade in den späteren Abendstunden wurde viel darüber diskutiert und und gefragt.

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Etwa 50 bis 60 ehrenamtliche Mitarbeiter (und da sind die Bands, die ja alle auch umsonst spielten und sich einbrachten, die Crewmitglieder und der Toningenieur Conny Schattka mit seinem Mitarbeiter mit ihren vielen Stunden noch nicht eingerechnet) sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Immer wieder wurde von der Bühne aufgefordert auch für die Herberge zur Heimat und den Kinderschutzbund in Salzuflen zu spenden.

Beide Organisationen waren mit Mitarbeitern an dem Tag vertreten und sorgten bis zum Schluss der Veranstaltung für das leibliche Wohlergehen der Konzertbesucher.

Einen herzlichen Dank richtete Pfarrerin Martina Stecker an alle, die sich mit ihrer Zeit, ihren Ideen einbrachten und an alle Firmen, Privatpersonen und die gemeindeeigne Stiftung, die »Rock am Hallenbrink« unterstützt bzw. finanziell möglich gemacht haben.

Das afrikanische Sprichwort stimme, so die Pfarrerin weiter: »Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern. Erst recht, wenn sie alle an einem Strang ziehen. Und so war es bei Rock am Hallenbrink 2014.«. MS

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Archivbilder

Beswingte Gospelfreizeit auf Juist

Die Teilnehmer der Chorfreizeit vor dem Inselhospiz auf Juist Die Teilnehmer der Chorfreizeit vor dem Inselhospiz auf Juist

Der Abreisetag war der heißeste Tag: 41 Grad zeigte das Thermometer an der Hafenmole auf Juist, und wie viele andere Juist-Urlauber war auch mancher Teilnehmer der lippischen Chorfreizeit an Bord der Fähre froh, als das Schiff ab­legte und kühler Wind auf dem Wattenmeer für Entspannung sorgte. Eine Woche lang hatten 27 Frauen und drei Männer gemeinsam mit der Bad Salzufler Stadtkirchen-Kantorin Wal­traud Huizing ein modernes Gospelprogramm für Fortgeschrittene einstudiert.

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Herzstück war das Gospeloratorium „Prince of Peace“ von Ralf Grössler – im Original für Solo, zwei Chöre, Or­chester, Jazzband und Vibraphon mit Klängen zwischen Pop, Jazz, Gospel und klassischer Kirchenmusik. Immerhin drei der insgesamt 20 Nummern schaffte die Gruppe – und das, obwohl nur morgens und abends im Saal des Inselhospizes geprobt wurde.

Die Nachmittage standen zur freien Verfügung und wurden an­gesichts des herrlichen Sommerwetters zumeist am Strand oder an anderen kühlen Orten ver­bracht. – Ob das erarbeitete Programm in Lippe zu hören sein wird, steht noch nicht fest. Foto: UK

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Tosender Applaus bei den „Sommerklängen“

Applaus fast ohne Ende: Finale der »Sommerklänge« in der Stadtkirche. Applaus fast ohne Ende: Finale der »Sommerklänge« in der Stadtkirche.

„Sommerklänge“ hatte Kantorin Waltraud Huizing es bescheiden genannt – am Ende wurde das Chorkonzert der Gemeindechöre zu einem musikalischen Höhepunkt des Jahres, das die Besucher in der vollbesetzten Stadtkirche bis zur letzten Minute sichtlich genossen. Unter der Leitung der Kantorin musizierten der Chor der Stadtkirche, der Gospelchor „Get-up“, die „SoulTeens“, der Seniorensingkreis „SimSEN“, ein Bläserkreis sowie Jungen und Mädchen des Kindergartens an der Hermannstraße, deren Präsentation mit mehreren Songs zur Fußball-Weltmeisterschaft mit tosendem Applaus bedacht wurde.

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Im „klassischen Teil“ gab es unter anderem Werke von von Hugo Distler, Helmut Walcha, John Rutter, Karl Jenkins und anderen zu hören, darunter Doppelchöre für Chor und Bläser. Die Begleitung an Flügel und Orgel versah mit der ihr eigenen Brillanz Annette Wolf. Der musikalischer Reigen mündete in ein Gemeindefest im Großen Saal des Gemeindehauses, in der viele Gäste nach einer Stärkung vom Grill ausgelassen und lange zu den Klängen der „Heartbreakers“ („Herzensbrecher“) tanzten.

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Großer Saal wird renoviert

Kirchenälteste Martina Hohnhorst stellt interessierten Gästen die Ausbaupläne für den Großen Saal vor. Kirchenälteste Martina Hohnhorst stellt interessierten Gästen die Ausbaupläne für den Großen Saal vor.

Es ist der am intensivsten genutzte Raum der Gemeinde – und inzwischen merkt man ihm das auch an: Der „Große Saal“ im Gemeindehaus an der Stadtkirche soll noch in diesem Jahr umfassend saniert und modernisiert werden. Dies hat der Kirchenvorstand in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, nachdem Bauausschussvorsitzende Martina Hohnhorst die beabsichtigten Arbeiten einem interessierten Publikum präsentiert hatte.

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Nach 30 Jahren soll die „gute Stube“ sowohl optisch als auch technisch aufgefrischt werden. Wie aber renoviert man einen Raum, in dem so unterschiedliche Veranstaltungen wie Chorproben, Konfirmandenarbeit, Seniorenfeste und Rockkonzerte stattfinden?

Zu einem Wettbewerb um die besten Ideen zur Umgestaltung des Saales meldeten sich im vergangenen Herbst zwanzig überwiegend weibliche Studenten der Hochschule OWL am Standort Detmold und erstellten in einem dreimonatigen Projektkurs insgesamt 16 verschiedene Entwürfe.

Dabei nahmen sich die angehenden Innenarchitektinnen viel Zeit, um sich mit der Geschichte des Hauses, der vielfältigen Nutzung des Raumes und der Gemeinde zu beschäftigen. Sie besuchten Veranstaltungen, setzten sich mit Mitarbeitern zusammen und setzten in ihren Modellen häufig auf gemeindliche Motive wie Gemeinschaft.

Bei der Präsentation der Entwürfe im Februar dieses Jahres fiel es dann auch nicht leicht, aus der Vielzahl der guten Ideen die auszuwählen, nach der der Saal nun gestaltet werden soll. Letztlich trafen Christian Stiller und Martina Hohnhorst, als Vertreter des Bauauschusses in der Jury, eine Vorauswahl für vier Modelle, um die Auswahl im Kirchenvorstand zu erleichtern.

Dabei gab es ziemlich schnell einen Favoriten; der Entwurf von Frau Weinert-Nesterowa überzeugte vor allem deshalb, weil sie mit wenigen sparsamen Mitteln und etwas Farbe einerseits den Charakter des Raumes erhält, andererseits aber alle gestellten Anforderungen (klare Struktur, mehr Ordnung und die unterschiedlichen Nutzungsbedingungen) erfüllt.

Ihre Vorschläge sollen nun Grundlage für die Weiterarbeit sein und möglichst bis zum Herbst umgesetzt werden. Dazu wird eine neue Bühne gebaut, hinter der nicht genutzte Tische und Stühle verstaut werden können; der Raum unter der Empore erhält einen starken farblichen Akzent und damit ein gewisses Eigenleben, wodurch er für kleinere Gruppen besser geeignet sein wird.

Zudem sollen bewegliche Raumteiler, gleichzeitig als Garderobe nutzbar, für mehr Unterteilungsmöglichkeiten sorgen. Die schweren alten Tische müssen weichen zugunsten von klappbaren, die sich leichter transportieren und verstauen lassen.

Darüber hinaus erhalten die Wände einen neuen Anstrich und die blauen Vorhänge werden ausgetauscht gegen hellere und freundlichere. Vieles aber bleibt so, wie es jetzt ist: Die Lampen, die zum Charakter des Raumes passen, werden lediglich durch eine Bühnenbeleuchtung ergänzt; die Stühle sollen vorerst ebenfalls bleiben, um die Kosten nicht zu sehr in die Höhe zu treiben und auch die Abdunkelungsvorhänge werden bei Renovierungsmaßnahmen bleiben.

Diese behutsame, aber gleichzeitig wirkungsvollen Vorschläge konnten auch über den Kirchenvorstand hinaus überzeugen: Die Gäste bei der öffentlichen Sitzung vom 10. April fanden lobende Worte für das Vorhaben und nun hoffen alle, dass die Bauarbeiten im laufenden Betrieb möglichst bis zum Frühherbst umgesetzt werden können, wobei ein Großteil der Arbeiten wohl während der Sommerpause durchführt wird.

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Die leckere »Tasse Kaffee danach«

Freuen sich über den nun sonntäglichen Kirchkaffee und das passende neue Porzellan: Kantorin Waltraud Huizing, Pfarrerin Martina Stecker, Küster Ahmad Zahedi, Kirchenältester Uwe Rottkamp und Gitta Brandes.(Gemeindebüro, von links). Freuen sich über den nun sonntäglichen Kirchkaffee und das passende neue Porzellan: Kantorin Waltraud Huizing, Pfarrerin Martina Stecker, Küster Ahmad Zahedi, Kirchenältester Uwe Rottkamp und Gitta Brandes.

Wer eine feine Nase hat, kann ihn schon beim Orgelnachspiel erschnuppern: Seit Jahresbeginn gibt es in der Stadtkirche den Kirchkaffee nicht nur sporadisch, sondern nach jedem Gottesdienst. „Wir möchten den Gottesdienstbesuchern die Gelegenheit geben, nach dem Segen nicht gleich auseinanderzugehen, sondern bei einer guten Tasse Kaffee oder Tee noch ein wenig zu plaudern“, erläutert Pfarrerin Martina Stecker das neue Angebot. Außerdem sei das ein Zeichen herzlicher Gastlichkeit und Wertschätzung.

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Schon vor einiger Zeit war der „Kirchkaffee“ vom zugigen Turm in die neu eingerichtete Kaffee-Ecke vor der Sakristei umgezogen. An nett dekorierten Stehtischen wird dort der Kaffee ausgeschenkt. Damit er lecker und heiß ist, wird er mit einer Bistro-Maschine zum Ende des Gottesdienstes jeweils frisch gekocht.

Inzwischen lassen sich immer mehr Gottesdienstbesucher zum „Kaffee danach“ einladen. Seit einigen Wochen können Sie den Kaffee sogar aus speziellen Stadtkirchen-Tassen genießen: Kirchenältester Uwe Rottkamp hat mit dem Öffentlichkeitsausschuss Tassen produzieren lassen – in zeitlos-schöner Form, weiß und mit dem Logo der Gemeinde bedruckt.

Die Tassen können zum Preis von fünf Euro auch erworben werden – allerdings nur, soweit der Vorrat reicht und der Bestand für den Kirchkaffee nicht unterschritten wird.

Damit das Kirchkaffee-Angebot zu einer festen Einrichtung werden kann, werden Menschen gesucht, die dabei helfen und das Team verstärken. „Auch Jugendliche und junge Erwachsene bis 50 Jahren möchten wir hier ansprechen“, schmunzelt Pfarrerin Martina Stecker. „Und auch nicht nur Frauen…“

Ein Traum wäre es beispielsweise, wenn es neben, Kaffee, Tee und Keksen noch etwas anderes geben könnte – Kuchen vielleicht oder gar ein erstes oder zweites Frühstück. „Das ist“, so betont die Pfarrerin, „zwar Zukunftsmusik – aber wer weiß schon, wozu ein engagiertes Kirchkaffee-Team alles in der Lage ist…“

Die Bedienung der Bistro-Maschine ist übrigens kinderleicht, und das Spülen wird im Rahmen des Küsterdienstes erledigt. Wer sich vorstellen könnte, solch ein Team aufzubauen oder darin mitzuwirken, melde sich gerne bei Pfarrerin Martina Stecker oder im Gemeindebüro.

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Erich Prüßner, hier beim Zelten am Bonstapel 1990. Erich Prüßner, hier beim Zelten am Bonstapel 1990.

Erich Prüßner gestorben – Ein Nachruf

Erich Prüßner, lange Jahre Küsterer an der Stadtkirche, ist am 5. März im Alter von 94 Jahren gestorben. Pfarrer i.R. Christoph Sixt mit einem ganz persönlichen Nachruf.

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Wenn ich an Erich Prüßner denke, dann denke ich vor allem an die langen gemeinsamen Spaziergänge auf Juist, vom Inselhospiz nach Kalfamar und zurück, und damals war Erich schon 70. Und das Bier schmeckte uns dann nach so einem Marsch am Spülsaum des Meeres im „Köbes“, wo wir allabendlich mit unserer Chorclique zusammen kamen.

Erich Prüßner war erstaunlich jung geblieben. Und dass er ein alter SPD-Mann war, war wahrscheinlich das einzig „alte“ an ihm. Er war ein grundehrlicher, treuer Mann, der einiges in seinem Leben mitgemacht hat:

Da war vor allem die Kriegsgefangenschaft in Russland. Und er erzählte mal, wie er als Waschküchenleiter im Kriegsgefangenen-Lager dabei erwischt wurde, wie er vor Hunger und Elend von der Brühe aus dem Kessel trank, in dem die Klamotten der Kameraden gekocht wurden. So war das!

Jedes Jahr, wenn es im November zu schneien begann, bekam er seine Depression, in Erinnerung an jene Zeit.

Aber wir haben auch miteinander viel Spaßgehabt. Gezeltet. Einfach so, am Bonstapel mal, am Wochenende, wenn uns der Sinn danach stand, und dann wieder mit unserer Chor-Clique. Denn wir haben ja alle gesungen im Kirchenchor, und wie! Erich im Baß.

Und in Bergkirchen haben wir manche fröhliche Nacht als Gäste der katholischen Liebfrauengemeinde im alten Fachwerkhaus gefeiert. Und natürlich gesungen. Und schließlich auch über Gott gesprochen. O ja! Denn Erich war ein frommer Mann, aufrecht und gradheraus.

Da hat er es nicht gerade immer leicht mit seiner Kirchengemeinde gehabt! Dabei, wenn die Erich Prüßner richtig gekannt hätte, dann hätten sie gestaunt, mit wie viel Verständnis, ja auch mit Freude er am Gottesdienst unserer Gemeinde teilnahm.

Da war er ja nun jeden Sonntag verpflichtet, dabei zu sein. Als Hauptamtlicher. Als Küster. Und niemand hätte es verwundert zu erfahren, dass er bei den hunderten von Predigten dann gelegentlich einfach mal abgeschaltet hätte, geistig weggetreten wäre.

Aber nicht so Erich Prüßner.

Die Sonntage waren eher selten, wo er nicht am Seiteneingang der Kirche auf mich gewartet hätte, um mit mir noch mal Gedanken der Predigt nachzugehen.

Am typischsten für ihn war da die Redewendung: „….und wo du gerade gesagt hast…“ und dann kam ein Apropos seinerseits

Und dann ist er doch alt geworden. Und einsam. Und blind. Hat es im letzten Jahr noch mal versucht, ob es ihm in der alten Heimat, in Wüsten, im Stift, nicht heimischer würde. Ach nein. Seine Tutta, die in seinen Armen gestorben war, fehlte ihm unendlich.

Doch jetzt ist er ja wieder bei ihr, wie schön. So schön wie damals, als die beiden sich nach diesem entsetzlichen Krieg ihr erstes Motorrad kaufen konnten und damit losgedüst sind.

In unserem Gemeindehaus haben die beiden gewohnt. Erst im Keller, dann oben, wo später auch Mosers und Zahedis wohnten. Aber das Psalmwort (Ps.23) „… und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar“ hat sich eben nicht am und im Gemeindehaus erfüllt.

Der gute Hirte, der seinen Knecht Erich Prüßner immer wieder aufs neue durch das finstre Tal geführt hat, der hat ihn nun schließlich auch  zu sich nach Hause geholt und so seinen tiefen Glauben bestätigt: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Wo nicht, so würde ich nicht zu euch gesagt haben, ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten.“ (Joh.14,2)

Aber wir, wir haben einen guten Küster verloren.

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Waltraut Sehring verstorben

Unsere frühere Kirchenälteste Waltraut Sehring ist am Freitag, 9. Mai, im Alter von 80 Jahren verstorben. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir von ihr Abschied. Die Verstorbene hat unsere Gemeinde durch viele Jahre hindurch fürsorglich und liebevoll begleitet und bis zuletzt in ihr mitgearbeitet. Mehr…

Waltraut Sehring war von 1996 bis 2004 im Kirchenvorstand unserer Gemeinde. Engagiert und zuverlässig hat sie viele Aufgaben in der Gemeindeleitung wahrgenommen. Ihr besonderes Interesse galt der Kinder- und Jugendarbeit, dem Kontaktausschuss, der Öffentlichkeitsarbeit und dem Gemeindebrief. Sie war Klassentagsabgeordnete.

Auch über die Zeit im Kirchenvorstand hinaus hat sie viel Aufmerksamkeit und Liebe zugunsten anderer eingesetzt. Bis zuletzt arbeitete sie im Frauenhilfsteam, dem Brunchteam und als Gemeindebriefausträgerin.

Wir vertrauen darauf, dass sie nun in Gottes Hand geborgen ist. Unsere Anteilnahme gilt denen, die sie zurücklässt. Gott möge sie trösten und seine Nähe spüren lassen.

Für den Kirchenvorstand der evangelisch-reformierten Gemeinde Bad Salzuflen
Matthias Neuper | Pfarrerin Martina Stecker | Martina Hohnhorst | Pfarrerin Wiltrud Holzmüller

Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott!  Meine Zeit steht in deinen Händen. (Psalm 31, 15+16)

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