Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Adventssingen mit Glühwein in der Stadtkirche

Trotz der angespannten Virenlage wird das traditionelle Adventssingen der Chöre an der evangelisch-reformierten Stadtkirche stattfinden. Es beginnt am Sonntag, erster Advent (28. November), um 17 Uhr. „Allerdings wird es nur eine kleine Version geben, und das auch nur unter Berücksichtigung aller aktuellen Corona-Vorschriften“, erläutert Stadtkirchen-Kantor Doo-Jin Park. Es gelten beispielsweise die 2G-Regeln und die Maskenvorschrift, wenn gesungen wird. Alle Gäste müssen die entsprechenden Nachweise (geimpft oder genesen) sowie ein Ausweisdokument mitbringen. Am schnellsten funktioniert die Kontrolle mit einem digitalen Impfzertifikat in der entsprechenden Handy-App. „Angenehm ist der Gemeinde dies nicht“, unterstreicht Kirchenältester Uwe Rottkamp. Aber: „Wir sind gesetzlich verpflichtet, dies sorgsam zu überprüfen. Und wir hoffen, dass dies kein wirkliches Hindernis fürs Kommen ist."

Mitwirkende sind neben der Kantorei und dem Gospelchor Soo Bin An (Cello), Chae Young Song und Chenyu Zhen (Oboe), Liga Auguste am Klavier sowie an der Bassgitarre Heinrich Voss.

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an das musikalische Programm sind alle Gäste eingeladen zum Glühwein.

Premiere für das Männerchor-Projekt

Am Sonntag feiert das Männerchor-Projekt an der Stadtkirche seine Premiere: um 17 Uhr stellen sich die sechs Chorsänger mit einem vielfältigen, nicht immer ganz ernsthaften  Programm in der Stadtkirche vor. Die Leitung hat Kantor Doo-Jin Park. Der Eintritt ist frei. 3G-Nachweise bitte mitbringen.

Martin-Luther-Denkmal in Dresden.

Von Spitzbuben, Geizhälsen und Lästermäulern

Reformation 5.0: Dem „Volk aufs Maul schauen“ ist heute so wichtig wie vor 500 Jahren

„Aufs Maul“ ist ein besonderer Gottesdienst zum Reformationstag (31. Oktober) um 11 Uhr (!) in der Stadtkirche überschrieben. Mit viel Musik: Ein für alle offener Projektchor wird zwei, drei leichtere Stücke einstudieren und den Gottesdienst gemeinsam mit dem Gospelchor gestalten. „Jeder, der Spaß an grooviger, moderner Musik hat, ist gerne willkommen“, lädt Kantor Doo-Jin Park ein. Chorerfahrung und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich – Spaß an der Musik und Neugier auf gemeinsames Singen reichen völlig. Die einzige Probe findet am Samstag, 30. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche statt. Einzige Voraussetzung ist die 3G-Regel: geimpft, genesen oder ein aktueller offizieller Test.


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„Dem Volk aufs Maul schauen“: jeder kennt diesen Spruch von Martin Luther. Er wollte die Bibel in ein allseits verständliches Deutsch übersetzen. Was hat Luther damals wirklich gemeint? Und welchen Sinn hat sein Spruch heute für uns? Dieser Frage will Pfarrerin Martina Stecker nachspüren. Und weil die gesungene Musik ein wesentliches Standbein der Reformation war, wird auch dieser Gottesdienst zum Reformationstag voller Musik sein.

Schon vor Luther gab es Bibeln auf Deutsch, doch sie waren wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt, und kaum jemand konnte sie verstehen. Luther ging deshalb einen neuen Weg. In seinem berühmten Sendbrief vom Dolmetschen (1530) heißt es: „…man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf den Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, dass man deutsch mit ihnen redet.“

Dem Volk aufs Maul zu schauen heißt also: Ihr müsst hören, wie die Leute bei euch sprechen. Luther schöpfte aus der lebendigen gesprochenen Sprache und bereicherte sie zugleich. Er schuf Wörter wie Geizhals, Spitzbube, Lästermaul und Sündenbock, aber auch Machtwort, Nächstenliebe, Feuereifer, friedfertig und lichterloh: also meist bildhafte Ausdrücke. Darüber hinaus erfand er Sprachbilder und Wendungen, die uns heute noch als Sprichwörter begleiten, wie „aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“, „seine Hände in Unschuld waschen“, „Perlen vor die Säue werfen“ oder „sein Licht unter den Scheffel stellen“.

Bei alledem war Luther nicht von Spracheifer getrieben, sondern bestrebt, dem Volk die Bibel nahezubringen. Die wollte er „klar und gewaltiglich verdeutschen“, also sinngemäß und zugleich eindringlich übersetzen. Mit einer bildhaften, volkstümlichen Sprache konnte er die Menschen am besten erreichen und bewegen.

Ihm lag es jedoch fern, sich beim Volk sprachlich anzubiedern. Er wollte keinesfalls, dass die verbreitete Unwissenheit das Niveau der Sprache bestimmte. Um die christliche Botschaft zu überbringen, brauchte er eine niveauvolle, universale Sprache. An vielen Stellen schrieb er daher eher ‚gehobenes‘ Deutsch, beispielsweise „siehe, da geschah“ oder „es begab sich aber“.

In seinem Bemühen um eine verständliche Sprache war Luther stets „Diener zweier Herren“: Gottes Wort so genau wie möglich zu übersetzen und vom Volk so gut wie möglich verstanden zu werden. Unermüdlich suchte er nach den richtigen Worten, um der Sache und zugleich dem Gegenüber gerecht zu werden. So gelang ihm eine Sprache, die weder volksfern noch populistisch war.

„Und in diesem Streben können, ja müssen wir Luther auch heute nacheifern“, sagt Pfarrerin Martina Stecker. Reformation ist für sie der Auftrag, „immer wieder aufs Neue zu schauen, wie wir die frohe Botschaft den Menschen in ihren jeweiligen Lebensumständen und Gewohnheiten vermitteln.“ Das Bewahren der überlieferten Texte und Lieder ist wichtig und schön, doch wir dürfen uns darin nicht erschöpfen, sie wie in einem Museum zu präsentieren, sondern müssen immer wieder neu prüfen, wie die Botschaft heute die Menschen erreicht. „Wir dürfen nicht wie ein Museum werden. Luther hat damals auch bekannte Gassenhauer benutzt, die die in Kneipen und auf der Straße gesungen wurden, und sie mit neuen Texten versehen. Wenn wir heute immer wieder auch moderne Popmusik mit entsprechenden Texten in der Kirche anbieten, dann entspricht das genau diesem lutherischen Bestreben.“

Musikalischer Gottesdienst zum Reformationstag
Sonntag, 31. Oktober, 11 Uhr
Stadtkirche auf dem Hallenbrink

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Musik-Gottesdienst mit der Kirchenband

Unter dem Motto „über Mauern springen“ steht der Gottesdienst am folgenden Sonntag, 19. September: Er wird musikalisch gestaltet von der die Kirchenband „On the Rocks“. Beginn ist um 17 (!) Uhr (um 10 Uhr findet kein Gottesdienst in der Stadtkirche statt). Die Band mit den beiden Frontfrauen Tracey Bennett und Christina Rösler sowie Holger Spierig (Gitarre), Doo-Jin Park (Keys), Reiner Jaworsky (Bass) und Uwe Rottkamp (Drums) werden vielfältige Stücke von einfühlsamen Balladen bis zu zündendem „Gospel-Rock“ präsentieren und auch den ein oder anderen traditionellen Kirchenchoral in jazzigem Shuffle erklingen lassen. Für die Liturgie ist Pfarrerin Martina Stecker verantwortlich. Genau wie die Bandmitglieder würde sie sich über viele Besucher sehr freuen, zumal die Corona-Schutzmaßnahmen inzwischen bei Anwendung der „3-G-Regeln“ (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete) sehr zurückgefahren wurden. Sogar das Mitsingen ist wieder erlaubt - allerdings muss dann eine Maske getragen werden.

Die gerade auf dem Stadtfriedhof neu eingerichtete Urnengrabanlage „Glaube, Liebe, Hoffnung“.

Tag des Friedhofs mit historischer Führung

Bewölkt bis sonnig – das sind gute Wetteraussichten für den „Tag des Friedhofs“ am kommenden Samstag, 18. September. Auch der evangelische Stadtfriedhof an der Herforder Straße kann in diesem Rahmen besichtigt werden: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung stehen zwischen 13 und 16 Uhr für Fragen rund um den Friedhof und das Thema Bestattung zur Verfügung. Auch Friedhofsgärtner und Bestattungsunternehmen sind dabei und können über Angebote und Trends informieren. Um 14 Uhr bietet der Historiker Dr. Stefan Wiesekopsieker eine historische Führung an; er wird sowohl zur Geschichte des Friedhofs selbst als auch über die Persönlichkeiten, die hier beigesetzt wurden, viel zu sagen haben. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, Treffpunkt ist die Friedhofskapelle.

Pfarrerin Martina Stecker und Kantor Doo-Jin Park mit „Felix und seinen Freunden“. Foto: Uwe Rottkamp

Streiche und Bibeltalk mit „Felix“

Die kleine Handpuppe der Stadtkirche erscheint in dieser Woche zum 75. Mal im Internet-Video – Auch ZHUH hat Jubiläum

„Lass uns Felix gucken!“ In vielen Familien mit kleinen Kindern schallt das immer samstags um 9 Uhr den Eltern entgegen. Genau dann gehen nämlich „Felix und seine Freunde“ mit einer neuen Folge online. In dieser Woche zum 75. Mal. Gleich, als im März 2020 auch die evangelisch-reformierte Stadtkirche auf dem Hallenbrink über der Bad Salzufler Altstadt wegen der aufziehenden Corona-Pandemie geschlossen werden musste, hatte Pfarrerin Martina Stecker die Idee, mit der kleinen Handpuppe einmal pro Woche eine Geschichte zu erzählen. Geschichten, die die Sorgen und Nöte, aber auch die kleinen Alltagsfreuden der kleinen Racker spiegelt. 75 Folgen zu verschiedensten Themen und Anlässen sind inzwischen daraus geworden. Zur Jubiläumsfolge

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Bei allen Streichen, die sich Felix jede Woche ausdenkt, geht es auch immer wieder um die Bibel oder die Kirche. Nicht belehrend-fromm, dafür immer mit einem Schmunzeln und einem „Dreh“, wie sich gelebter Glaube auch im kindlichen Alltag widerspiegelt. So war Felix auch immer Ersatz für den ausfallenden Kindergottesdienst. 

Ständig bei der Produktion dabei sind Kantor Doo-Jin Park und Jennifer Flügge, ab und zu auch weitere Gäste. Und selbst aus dem Urlaub hat sich Felix schon gemeldet – die Handy-Video-App macht es möglich. Normalerweise wird professionell gedreht, mit entsprechender Ausrüstung und Beleuchtung in der Stadtkirche oder auch schon mal draußen im Zukunftsgarten der Gemeinde oder hoch über der Stadt, aus dem Glockenturm. Stets mit der bewegten Handkamera, um die Lebendigkeit der kleinen „Göre“ zu unterstreichen. 

In der Jubiläumsfolge geht es – wie kann es anders sein – um Felix selbst: Es hat Bauchschmerzen, weil er viel zu viel von den Jubiläums-Feier-Muffins gegessen hat, die Jennifer extra gebacken hat. Aber natürlich geht auch das am Ende gut aus. Weil man auch Muffins prima teilen kann und dann alle fröhlich mitfeiern können.

Ebenfalls Sendejubiläum hat die zweite wöchentliche Video-Reihe der Stadtkirchengemeinde: Zu Beginn der Pandemie zunächst als Videogottesdienst gestartet, wurde sie inzwischen zu einem gern gesehenen Impuls „Zwischen Himmel und Hallenbrink“. Die Pfarrerinnen Veronika Grüber und Martina Stecker gestalten die rund zehnminütigen Beiträge abwechselnd, Kantor Doo-Jin Park sorgt mit Sängerinnen und Sängern oder auch Instrumentalisten aus der Gemeinde für die musikalische Einstimmung auf das jeweilige Thema. Ausgehend von den Predigttexten für den jeweiligen Sonntag beziehen die Impulse auch tagesaktuelle Entwicklungen oder Themen ein. Für die Produktion und Realisation ist der Medienbeauftragte der Stadtkirche, Uwe Rottkamp, verantwortlich. 

Beide Reihen, sowohl Felix als auch „ZHUH“, sind über www.stadtkirche.info zu erreichen. Zum entsprechenden Youtube-Kanal kommt man direkt über die Internetadresse www.stadtkirche.plus. Der Kanal kann kostenlos abonniert werden – so verpasst man keine Folge.

Als weiteres Angebot der evangelisch-reformierten Gemeinde werden ausgewählte Gottesdienste und Konzerte aus der Stadtkirche live gestreamt; sie können dann auch nachträglich im Youtube-Kanal angeschaut werden. Nächster besonderer Event ist ein Worship-Gottesdienst am Sonntag, 19. September, um 17 Uhr in der Stadtkirche. Für die rockig-balladige Musik (auch zum Mitsingen) sorgt dann die Stadtkirchen-Band „On the Rocks“.

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Stadtkirche verdoppelt Spendenbeträge

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bad Salzuflen ruft zur Hilfe für die Menschen in den Katastrophengebieten auf

Die Bilder aus Schuld, Ahrweiler, Erftstadt und vielen anderen Orten im Westen Deutschlands zeugen von einer Katastrophe, für die sich kaum passende Worte finden lassen. Viele Menschen stehen vor dem Nichts, haben vielleicht sogar Angehörige oder Freunde verloren. Allen, die nicht aktiv vor Ort helfen können, bleibt immerhin die Möglichkeit, die Not durch eine Spende zu lindern. 

Zu Spenden für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe hat die Lippische Landeskirche aufgerufen. Der Kirchenvorstand der evangelisch-reformierten KG Bad Salzuflen hat spontan beschlossen, jede Spende zu verdoppeln – und zwar bis zu einer Gesamthöhe von 5000 Euro. Das heißt, für jeden Euro, der auf das Konto 

DE07 3506 0190 2009 9100 10 

bei der KD-Bank Dortmund unter dem Stichwort „Hochwasserhilfe“ überwiesen wird, zahlt die Kirchengemeinde einen weiteren ein. Der Gesamtbetrag wird dann auf eines der Spendenkonten des Diakonischen Werks fließen, das für die Unterstützung der Menschen in NRW und Rheinland-Pfalz eingerichtet wurde.

Wer eine Spendenquittung wünscht, kann diese im Gemeindebüro in der Von-Stauffenberg-Straße 3 anfordern. Das Büro ist von Montag bis Freitag jeweils von 8.30 bis 12 Uhr besetzt.

Skurriles und Schönes für den guten Zweck

Gitta Brandes (links) und Renate Ciesielski-Finke zeigen einige der Schätze, die auf dem Flohmarkt den Besitzer wechseln sollen. Foto: LZ/Sven Kienscherf

Das Frauenforum veranstaltet am Sonntag einen Flohmarkt vor der Stadtkirche.

Das Frauenforum unserer Kirchengemeinde lädt für den kommenden Sonntag, 5. September, von 11 bis 16 Uhr zum Flohmarkt auf dem Gelände an der Stadtkirche ein. Das Tragen einer Maske ist Pflicht. Der Markt findet nur bei trockenem Wetter statt.

„Wir haben ganz unterschiedlichen Sachen“, sagt Renate Ciesielski-Finke, die den Trödel gemeinsam mit Gitta Brandes organisiert. „Darunter finden sich Trödelrararitäten, schöne Sachen und Skurriles“, sagt sie und lacht. Auch mit ganz praktischen Dingen könne man sich eindecken. So finde sich in den 150 Kisten, die derzeit noch im Keller des Gemeindehauses lagern, auch unbenutzte Bettwäsche. 

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Allerdings werden nicht alle Kartons ausgepackt. „Wir nehmen die Kisten einfach von vorne weg. Wir lassen uns selbst überraschen, was wir alles auspacken.“ Die Menge an Kartons hat sich auch deshalb angesammelt, weil im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie die geplanten Flohmärkte nicht im gewohnten Umfang stattfinden konnten. 

Alle Dinge, die zum Verkauf stehen, sind übrigens von Renate Ciesielski-Finke persönlich überprüft worden. Regelrechten „Ramsch“ gebe es nicht auf dem Flohmarkt an der Kirche. Das ein oder andere Stück sei aber sicher eher etwas für Liebhaber, wie sie sagt. Darunter auch eine mit japanischen Motiven bemalte Dose. Sicher ist: „Wir wollen die Kisten nicht wieder einräumen“, betont Ciesielski-Finke. 

Wer also geschickt handelt, hat wohl gute Chancen, Schnäppchen zu machen. „Flohmarkt ist eben auch Kommunikation“, sagt Cieslielski-Finke und lacht. Sie berichtet noch von einer lustigen Begebenheit, die sich auf einem der vergangenen Flohmärkte zugetragen hat: „Eine Besucherin hat Handtücher wiedererkannt, die sie gespendet hatte. Zwei davon hat sie zurückgekauft, weil sie sie doch gebrauchen konnte.“ 

„Der Erlös des Flohmarkts ist für einen guten Zweck“, sagt Gitta Brandes: „Ein Projekt der reformierten Gemeinde.“ 600 Euro Erlös von einem vergangenen Flohmarkt habe das Frauenforum der Fluthilfe gespendet. 

Quelle: Lippische Landeszeitung. Foto: Sven Kienscherf

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Glocken läuten für die Hochwasser-Opfer

Am Freitag läuteten wie in vielen Kirchengemeinden auch an der Stadtkirche um 18 Uhr die Glocken, um an die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz zu erinnern. Nach wie vor ist in den betroffenen Regionen sehr viel Hilfe nötig, vor allem an Spenden (siehe auch nächste Nachricht). Die Landeskirche hat Vorschläge für eine Andacht verbreitet, die auch alleine oder in der Familie gebetet werden kann. Sie kann HIER heruntergeladen werden- 

„Off-Beat“ – rockiger Gottesdienst mit der Worship-Band

In der Stadtkirche wurde wieder gerock t:  „Off-Beat“ hieß das Thema des jüngsten Worship-Gottesdiensts mit der Kirchenband „On the Rock(s)“.Das Thema wardenn auch ganz auf die Musik bezogen: Pfarrerin Veronika Grüber beleuchtete den „Off-beat“, also den „verschobenen Rhythmus zwischen dem Beat“. Klatschen, schnipsen, bewegen und mitfeiern warsowieso erlaubt, wer eine FFP2-Maske aufgesetzt hat oder einen aktuellen negativ-Test hat, durfte sogar mitsingen oder -summen. 

Der Gottesdienst wurde live im Youtube-Kanal der Gemeinde übertragen. Hier gehts zum Stream (BITTE KLICKEN)

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Lockerung der Corona-Bedingungen diese Reihe fortsetzen konnten“, erläutert die Pfarrerin. Im Mittelpunkt des Nachmittags-Gottesdienstes standen in einer vereinfachten Liturgie rockige Worship- und Gospellieder und Balladen in klassisch einfacher Band-Besetzung (Keys, Bass, Schlagzeug) mit teils mehrstimmigem Gesang.

Gottesdienst nur für die Familien der Kindergartenkinder

Der Gottesdienst in der Stadtkirche am kommenden Sonntag, 27. Juni, um 10 Uhr ist ausschließlich für die Familien der Kinder des Kindergartens Hermannstraße reserviert, die nach den Ferien zur Grundschule wechseln. „Hinsichtlich der Pandemiebestimmungen gab es zwar Lockerungen, doch die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen sehen vor, dass die Zahl der Besucher in der Kirche beschränkt ist und Abstände einzuhalten sind. Deshalb müssen wir das leider so handhaben“, erläutert Pfarrerin Martin Stecker. An dieser Stelle weiterhin der wöchentliche Impuls „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ erreichbar. Pfarrerin Veronika Grüber spricht diesmal in einem Video aus ihrer Wohnung über die Schöpfung und Ordnung im Leben. Im Gottesdienst am Sonntag darauf sind dann wieder ganz normal alle Besucherinnen und Besucher willkommen.

Zum Salzwerkbettag: erneut kein Freiluftgottesdienst

Kirchengemeinden luden zu Gottesdiensten am Himmelfahrtstag ein

Wegen der Corona-Beschränkungen konnte der traditionelle Salzwerkbettagsgottesdienst am Himmelfahrtstag (13. Mai) auch in diesem Jahr nicht auf dem Salzhof stattfinden. Stattdessen gabt es dezentrale Angebote und Gottesdienste in den Kirchengemeinden. Die Kirchengemeinden machten zur Marktzeit in der Innenstadt mit Flyern und Info-Ständen auf das Ereignis aufmerksam.

Der Salzwerkbettag hat eine Jahrhunderte alte Tradition: Vor 500 Jahren drohte die große Salzquelle unserer Stadt zu versiegen. Die Menschen arbeiteten am Brunnen – und sie beteten. So entstand der Salzwerkbettag: heute der zentrale ökumenische Gottesdienst auf dem Salzhof an der Paulinen-Quelle.

Kerzen für Corona-Opfer

Gedenken für Menschen, die Angehörige und Freunde verloren haben

Seit mehr als einem Jahr leben wir nun mit der Corona-Pandemie und noch immer sind es starke Beschränkungen, die unser berufliches und soziales Leben beeinflussen. Die große Hoffnung ist die Impfung und damit verbunden wieder mehr  Freiheiten, Treffen mit Familie und Freunden. Leider haben viele von Ihnen einen nahen Menschen mit und durch Corona verloren.
Wir laden deshalb Angehörige und Freunde von Corona-Opfern ein zum stillen Gedenken. Am Samstag, 8. Mai, wird zwischen 12 und 14 Uhr die Kapelle auf dem evangelisch-reformierten Stadtfriedhof an der Herforder Straße geöffnet sein. Dort wird es unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich sein, einen Moment zu verweilen und an den verstorbenen Menschen zu denken. „Wir möchten auf unserem Friedhof einen Ort bieten, um noch einmal Abschied zu nehmen, innezuhalten, eine Kerze anzuzünden und ein stilles Gebet zu sprechen“, so Pfarrerin Veronika Grüber. Natürlich sind auch die dazu eingeladen, die einen Angehörigen durch andere Krankheiten verloren haben.

Vierte und letzte „Musik zur Passion“ live im Internet

Bei der vierten und letzten Musik zur Passion in der Stadtkirche war die Violinistin Sin Young Park zu Gast. Gemeinsam mit Kantor Doo-Jin Park am Klavier musizierte sie ein ansprechendes klassisches Programm. Darunter Werke von Gabriel Faure, Tomaso Antonio Vitali und Sung-Eun Jo. Aufgrund der Corona-Situation fand das Programm ohne Publikum in der Kirche statt; es wurd stattdessen live im Internet übertragen. Zum Nachhören  Klicken Sie HIER oder auf das Bild.

Drittes Konzert in der Reihe Musik zur Passion

Beim dritten Konzert zur Passion aus der Stadtkirche spielte Kantor Doo-Jin Park auf dem Flügel ein vielversprechendes Programm mit modern klingenden Bearbeitungen und eigenen Improvisationen. Das Konzert wurde live im Internet übertragen (zum Nachhören HIER klicken). Das Programm:

  • Tis So Sweet to Walk with Jesus ( Step by step ),
    Musik : A.B. Simpson 1897 (in Kanada geboren und in New York tätig als Pfarrer)
  • Jesu meine Freude (EG 396)
    Ballad, Latin Samba. Musik : Johann Crüger 1653
  • O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)
    Fantasie-Form
    Text : Paul Gerhardt 1656, Musik : Hans Leo Haßler 1601
  • Freie Improvisation
  • At the Cross
    Text : I. Watts, Musik: R. E. Hudson
  • There is Power in the Blood
    Lewis E. Jones

Das vierte und letzte Konzert der Reihe beginnt am kommenden Samstag wiederum um 19 Uhr live im Internet. Zu Gast ist dann Sin Young Park (Violine), begleitet von Doo-Jin Park.

Die Aufzeichnung des Worship-Gottesdienstes  finden Sie HIER

Musizierten am Samstag aus der Stadtkirche live im Internet: Liga Auguste (Mezzosopran), Jozsef Opicz (Altus) und Kantor Doo-Jin Park (Klavier).

Präsenzgottesdienste und Konzert live im Internet

Gleich zwei außergewöhnliche Online-Angebote gibt es an diesem Wochenende auf www.stadtkirche.info. Am heutigen Samstag beginnt um 19 Uhr die zweite „Musik zur Passion“ in der Stadtkirche. Diesmal wird das Konzert live gestreamt – es ist also keine zeitversetzte Aufnahme, sondern Livemusik über das Internet. Der Stream-Link kann auf www.stadtkirche.info angeklickt werden.

Zu Gast sind Liga Auguste (Mezzosopran) und Jozsef Opicz (Altus); sie werden am Klavier begleitet von Kantor Doo-Jin Park. Das Duo war schon einmal in der Stadtkirche zu hören und begeistert mit ihren einzigartigen Klangfarben.

Am Sonntag finden zwei Gottesdienste erstmal wieder mit „Präsenz“ statt – sie sind also wieder für Besucher geöffnet. Die Hygiene- und Schutzkonzepte gegen Ansteckung wurden aktualisiert und angepasst. Der erste Gottesdienst beginnt als ​„Hingucker-Gottesdienst“ um 11 Uhr im Calvin-Haus. Pfarrerin hier ist Veronika Grüber.

In der Stadtkirche beginnt um 17 Uhr (!) ein „Worship-Gottesdienst“ (Lobpreis-Gottesdienst), der musikalisch von der Stadtkirchen-Band „On the Rocks“ gestaltet wird. Mitglieder sind Christina Rössler und Tracy Bennet (Gesang), Kantor Doo-Jin Park (Keys), Heinrich Voss (Bass), Uwe Rottkamp (Drums) und Niklas Grönke (Tontechnik). Pfarrerin ist Martina Stecker. Dieser Gottesdienst ist ebenfalls Live als Streaming im Internet zu sehen.

Darüber hinaus gibt es auch zwei neue Folgen der Wochenandacht „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ und von „Felix und seinen Freunden“.

Alle Angebote sind kostenlos abrufbar. Kirchengemeinde und MusikerInnen würden sich über eine Spende sehr freuen. Online-Spenden sind möglich über www.stadtkirche.info

Den aufgezeichneten Live-Stream der Passionsmusik finden Sie HIER

Passionskonzert in der Stadtkirche

Trotz Corona hat Kantor Doo-Jin Park die Tradition der Musiken zur Passion an der Stadtkirche wieder aufleben lassen. Die Konzerte finden an jedem Samstag im März um 19 Uhr statt – allerdings ohne Publikum vor Ort. Stattdessen sind die Konzerte im Internet zu sehen. Bei der ersten Passionsmusik war Elizaveta Suslowa zu Gast; die spielte spielt auf der Steinmann-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach, Dieterich Buxtehude und Eugène Gigout (Bild). Der Konzert kann im Youtube-Kanal unerer Gemeinde nachgehört werden: Klicken Sie dazu auf das Bild oder auf diesen direkten Youtube-Link

Am kommenden Samstag sind zu Gast die Altist*innen Liga Auguste und Jozsef Opicz; sie werden am Klavier begleitet von Kantor Doo-Jin Park. Zu sehen und zu hören ab 19 Uhr auf www.stadtkirche.info

Keine Gottesdienste an Karfreitag und Ostern

Der Gottesdienst an diesem Sonntag, 28. März, ab 10 Uhr in der Stadtkirche findet noch einmal als Präsenzgottesdienst statt. „Weil wir dies vor der aktuellen Corona-Entwicklung in Lippe angekündigt hatten und weil wir ein bewährtes Hygiene-Konzept anwenden, möchten wir die, die sich darauf gefreut haben, nicht enttäuschen“, so die Stadtkirchen-Pfarrerinnen Veronika Grüber und Martina Stecker.

„Allerdings wird es zu Karfreitag und Ostern und bis einschließlich Sonntag, 11. April, leider keine Präsenzgottesdienste geben. Das tut uns weh, aber wir sehen uns hier in der gesellschaftlichen Verantwortung in die Pflicht genommen“, so die Pfarrerinnen weiter. Die Gemeinde folgt damit einer Empfehlung des Kreises Lippe und der Lippischen Landeskirche. Die Stadtkirche werde allerdings an Karfreitag und Ostersonntag jeweils von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet sein. Die Pfarrerinnen werden ebenfalls anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Außerdem wird es an den beiden Tagen Videogottesdienste auf der Homepage www.stadtkirche.info geben.

Fortsetzt wird der wöchentlichen Video-Blog „Zwischen Himmel und Hallenbrink“. Er ist zu finden auf unserem Youtube-Kanal . Eine Übersicht finden Sie HIER.
Die Reihe für Kinder, »Felix und seine Freunde«, finden Sie auf diesem Youtube-Kanal oder HIER auf unserer Seite.
Bitte helfen Sie bei der Verbreitung und geben Sie diese Links gerne an Ihre Freunde und Bekannten weiter! (Mail, Whatsapp…)

Werner Schmidt verstorben

Im Alter von 86 Jahren ist Werner Schmidt verstorben. Der Hauptschullehrer i.R. im Schulzentrum Lohfeld hat über viele Jahrzehnte als nebenamtlicher Kirchenmusiker bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 die klassische Musik an der Stadtkirche geprägt. Unter seiner Leitung hat der Chor der Stadtkirche immer wieder große Werke der Chor- und Orchesterliteratur aufgeführt, vom regelmäßigen „Weihnachtsoratorium“ über „Messias“ und „Schöpfung“ bis hin zu Mendelssohns „Paulus“ und den Passionen Bachs. Für die großen Oratorien wurde der Chor dabei verstärkt durch die aus Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Region bestehenden „CS-Kantorei“. Außerdem gelang dem Kantor immer wieder die Verpflichtung namhafter Solisten und Orchestermusiker. Eine besondere Beziehung verband ihn mit dem Projekt Dresdener Frauenkirche, deren Wiederaufbau er in Zusammenarbeit mit dem Trompeter Ludwig Güttler durch Benefizkonzerte und andere Aktionen förderte.

Drittes Konzert in der Reihe Musik zur Passion

Heute Abend beginnt um 19 Uhr das dritte Konzert zur Passion aus der Stadtkirche. Kantor Doo-Jin Park spielt auf dem Flügel ein vielversprechendes Programm mit klassische wie modernen Werken und eigenen Improvisationen. Angesichts der steigenden Covid-Infektionen auch in Bad Salzuflen haben wir uns entschlossen, den rechtlichen Spielraum, der uns als Kirchengemeinde zusteht, nicht auszunutzen und das Konzert ohne Publikum zu spielen Es wird stattdessen live im Internet übertragen. Den Link finden Sie HIER oder direkt über Youtube; suchen Sie dort nach „Stadtkirche Salzuflen“. Das Programm:

  • Tis So Sweet to Walk with Jesus ( Step by step ),
    Musik : A.B. Simpson 1897 (in Kanada geboren und in New York tätig als Pfarrer)
  • Jesu meine Freude (EG 396)
    Ballad, Latin Samba. Musik : Johann Crüger 1653
  • O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)
    Fantasie-Form
    Text : Paul Gerhardt 1656, Musik : Hans Leo Haßler 1601
  • Freie Improvisation
  • At the Cross
    Text : I. Watts, Musik: R. E. Hudson
  • There is Power in the Blood
    Lewis E. Jones

Auf www.stadtkirche.info sind auch für diesen Sonntag produzierte Folgen der beiden Reihen „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ und – für kleine Kinder – „Felix und seine Freunde“ zu finden.

Der morgige Gottesdienst in der Stadtkirche findet als Präsenzgottesdienst statt, kann also besucht werden. Es gelten die aktuellen Schutzmaßnahmen wie Maske tragen und Abstand halten.

Jubiläum: 50 × Streiche und Bibeltalk mit „Felix und seinen Freunden“

Fröhliches Tohuwabohu: Pfarrerin Martina Stecker und Kantor Doo-Jin mit Felis und seinen Freunden, die je nach Thema in den wöchentlichen Felix-Videos mitmachen.

Kleines „Corona-Jubiläum“ an der Stadtkirche: In der Puppenspiel-Reihe „Felix und seine Freunde“ wurde gerade die 50. Folge abgedreht. Wie auch der Wochenimpuls „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ wurde der Stadtkirchen-„Felix“ noch am Wochenende der ersten Corona-Einschränkungen (15. März 2020) erfunden – damit die Kirche nicht einfach leer und sprachlos bleibt. Seitdem hat sich der kleine Kerl, der von Pfarrerin Martina Stecker im Dialog gespielt wird, eine stabile Fangemeinde im Internet erworben.

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Zu Gast ist stets Stadtkirchen-Kantor Doo-Jin-Park, der gemeinsam mit Felix jeweils ein Abschlusslied anstimmt. Manchmal sind auch weitere Gäste dabei, sowohl „in echt“ als auch in Form der Schaf-Puppe Elfriede, dem Esel Karl-Ernst oder weiteren putzigen Charakteren. Hinter der Kamera steht Kirchenältester Uwe Rottkamp.

Ob als Superheld mit Lichtschwert, Kartoffelkönig oder Corona-Frisör: Thematisch wird stets ein tagesaktuelles Thema aufgegriffen. So ging es in Folge 49 natürlich um den heftigen Wintereinbruch mit viel Schnee. Und aktuell geht es um den gerade beendeten Karneval. „Kirchi-Kind“ Felix ist da natürlich immer gespannt, ob es zu seinen alltäglichen Überlegungen und Streichen auch Parallelen in der Bibel gibt. So haben die Geschichten letztlich immer eine christliche Botschaft, auch wenn das eher unauffällig geschieht.

Obwohl für kleinere und jüngere Kinder konzipiert, weiß Pfarrerin Stecker, dass Felix auch von vielen Erwachsenen gerne gesehen wird: „Ich bekomme regelmäßig sogar Post von weit her“, freut sich die Pfarrerin. Sogar in Kanada wird Felix regelmäßig angeklickt.

Dabei ist manchmal bis Drehbeginn gar nicht klar, was in einer Folge passieren soll: „Das entwickelt sich dann ganz spontan.“ Vor allem, wenn weitere Gäste dabei sind, ist das für alle Beteiligten lustig und spannend zu gleich. So ist es auch schon vorgekommen, dass die Kameraführung zuckte, weil alle einfach laut lachen mussten.

Diese Spontanität und das nicht Perfekte sind aber auch ein besonderes Merkmal, das für Authentizität sorgt: Jeder Dreh findet nur einmal statt, muss also „sitzen“. Das fordert und fördert Konzentration und Schlagfertigkeit. Dass man es mit ausgefeiltem Drehbuch, Storyboard und mehreren „Takes“ professioneller machen könnte, stört die Akteure nicht – und vor allem nicht die zuschauenden Kinder, wie die regelmäßige Fanpost beweist.

Auch nach dieser 50. Folge soll bis auf weiteres jede Woche ein neuer „Felix“ gedreht werden. Zu sehen ist der kleine Kerl immer ab samstags ab 9 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Stadtkirche. Leicht zu finden auf Youtube mit den Suchworten „Salzuflen“ und „Stadtkirche“. Und natürlich über diese Internetseite.

Der Wochenimpuls „Zwischen Himmel und Hallenbrink“, der von den Pfarrerinnen Martina Stecker und Veronika Grüber abwechselnd gestaltet wird, ist in der Regel ab samstags 18 Uhr online. Für die musikalische Gestaltung ist Kantor Doo-Jin Park verantwortlich; er spielt entweder selbst oder lädt musikalische Gäste aus der Gemeinde ein. Die „ZHUH“-Clips werden technisch und inhaltlich auf hohem Niveau produziert, entsprechen mit einer Länge von etwa zehn Minuten den Erwartungen vieler Internetsurfer und wollen so ganz bewusst keine Konkurrenz beispielsweise zu den lippischen Video-Gottesdiensten von „Kirche.plus“ sein. Pfarrerin Veronika Grüber: „Wir sind eher der Snack im Dialog mit Gott.“

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Gottesdienste in der Kirche ab 14. März

Die Landeskirche hat den Kirchengemeinden freigestellt, künftig wieder Präsenzgottesdienste durchzuführen. Also Gottesdienste in der Kirche mit Ihnen. Wir wollen dies aber nicht überstürzt umsetzen, auch wenn wir natürlich am liebsten sofort wieder Gottesdienst mit Ihnen feiern würden. Doch: Es geht um Ihre und unsere Gesundheit! Die Situation ist nach wie vor unklar. Einige Virologen warnen sehr dringlich vor Lockerungen der Pandemiebestimmungen und mahnen zu absoluter Vorsicht. Wir wollen deshalb das Hygienekonzept für Gottesdienste in der Stadtkirche sorgsam überprüfen, damit das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich ist. 

Dafür möchte sich der Kirchenvorstand bis zum 14. März Zeit nehmen. An diesem Sonntag werden wir die Gottesdienste wieder beginnen – allerdings anders als gewöhnlich: mit einem Worship-Gottesdienst um 17 Uhr in der Stadtkirche und einem Hingucker-Gottesdienst um 11 Uhr im Calvin-Haus. Hingucker-Gottesdienste kennen Sie schon länger – sie finden normalerweise einmal im Monat statt. Der Worship-Gottesdienst oder auf Deutsch Lobpreisgottesdienst ist eine neue Gottesdienstform in der Stadtkirche, die künftig ebenfalls regelmäßig stattfinden soll. Die Stadtkirchen-Band „On the Rocks“ wird im Rahmen einer angepassten Liturgie moderne christliche Lieder und Gospelsongs spielen. 

Am 14. März ist das also eine Premiere, zu der wir herzlich einladen. Leider steht im Rahmen des Pandemie-Hygienekonzepts nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Es wird später eine Video-Aufnahme im Internet zur Verfügung stehen. Wir laden herzlich dazu ein! 

Andere Gemeindeveranstaltungen mit Begegnung sind nach wie vor und bis auf Weiteres nicht gestattet. 

Wir hatten dazu aufgerufen, uns Ihre Musikwünsche mitzuteilen. Stadtkirchen-Kantor Doo-Jin Park erfüllt in einem virtuellen Konzert »zwischen den Jahren« eine Auswahl der eingegangenen Wünsche. Es wurde im Laufe des Jahres aufgenommen am Blüthner-Flügel und an der Steinmann-Orgel in der Stadtkirche.


Alle Präsenzgottesdienste abgesagt

Mit Blick auf der sehr hohen Corona-Inzidenzzahl in Lippe werden in der Stadtkirche zunächst bis Ende Januar keine Präsenzgottesdienste stattfinden. „Das fällt uns sehr schwer“, beschreibt Pfarrerin Martina Stecker. „Aber es ist ein Gebot der Vernunft, gerade in dieser Zeit auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten. Wir in Lippe gehören zurzeit leider zu den Hotspots der Covid-19-Ansteckungen in NRW.“ Aus der Bad Salzufler Stadtkirche wird es stattdessen weiterhin  wöchentlich eine Videocast-Andacht sowie eine Folge von „Felix und seinen Freunden“ geben. Ein aufgezeichnetes „Wunschkonzert“ mit Kantor Doo-Jin Park ist ebenfalls weiterhin abrufbar, ebenso die besonderen Angebote zu Weihnachten (siehe Archiv 2020).

„Diese Entscheidung wiegt zugegebenermaßen schwer“, erläutert Pfarrerin Veronika Grüber. Der Kirchenvorstand habe sich jedoch einmütig dafür ausgesprochen angesichts der Tatsache, dass Bundesregierung und Landesregierungen auch das private Leben in Deutschland sehr weitgehend eingeschränkt haben. „Die sehr hohen Infektionszahlen zeigen, dass die Pandemie derzeit außer Kontrolle ist. Und Gottes Liebe kann sich auch darin zeigen, dass wir andere Menschen vor Infektion schützen“, so Grüber weiter: „Auch, wenn uns Kirchen das Feiern von Gottesdiensten nicht untersagt worden ist, so sehen wir uns doch in der Verantwortung, auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten, um Menschen nicht zu gefährden.“ 

Natürlich mache die Situation auch die Gemeindeverantwortlichen traurig, ergänzt Pfarrerin Martina Stecker. Dennoch: „Trotz dieser Einschränkungen ist es auch diesmal Weihnachten geworden – weil Gott in die Welt und zu den Menschen kommt.“

Die Welt braucht Hilfe

Brot für die Welt | Dringlicher Appell des Kirchenvorstands

In den Ländern des Südens zeigen sich besonders drastische Auswirkungen der Covid19-Pandemie, denn die Gesundheitssysteme sind sehr häufig mehr als mangelhaft und es fehlt an Ausrüstung und Personal. Dringende Hilfe ist notwendig!

Wieder trifft es vor allem die Ärmsten und Armen, da sie  dieser Pandemie schutzlos ausgeliefert sind. Sie leben in Slums auf engstem Raum, die hygienischen Bedingungen sind meist katastrophal. Harte Lockdowns führen dazu, dass Menschen ihre Arbeit verlieren und so auch in ihrer materiellen Existenz massiv bedroht sind. So breitet sich zur Pandemie auch der Hunger aus.

„Brot für die Welt“ und die „Diakonie Katastrophenhilfe“ leisten Hilfe zur Selbsthilfe, indem die Partnerorganisatoren vor Ort unterstützt werden. Diese leisten Aufklärungsarbeit über Covid19, versuchen Schutzkleidung und -masken und Desinfektionsmittel, besonders für die armen Menschen, zur Verfügung zu stellen.

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Aber auch die andere Arbeit von „Brot für die Welt“ und der „Diakonie Katastrophenhilfe“ muss weitergehen, um Menschen weltweit zu unterstützen, aktuelle Not zu lindern und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Jeder kann sich auf der Seite der großen Hilfsorganisation der Evangelischen Kirche in Deutschland über die vielfältige Arbeit und konkrete Projekte informieren. Das Gleiche gilt für die Internetseiten der „Diakonie Katastrophenhilfe“. Alles ist transparent dargestellt.

Doch ausgerechnet jetzt verschlechtert sich die finanzielle Situation der beiden Hilfsorganisationen dramatisch. Denn dadurch, dass es über Monate hinweg in Deutschland keine Präsenz-Gottesdiensten gab, brechen die Kollektenmittel ein. Schon jetzt kann man sich vorstellen, wie verheerend es sein wird, wenn die Weihnachtsgottesdienste nicht im üblichen Rahmen stattfinden können. Gleiches gilt in allernächster Zeit für die Erntedankgottesdienste, in denen auch traditionell für „Brot für die Welt“ gesammelt wird.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Das gilt nicht nur für die Deutschen, sondern für alle Menschen weltweit und bedeutet, dass jemandem, der in Not ist, von einem anderen geholfen werden sollte.

Deshalb hat sich der Kirchenvorstand der Gemeinde überlegt, in diesem Jahr zu einer besonderen Aktion aufzurufen:

Die Bitte lautet: Spenden Sie für „Brot für die Welt“ über das Konto der Kirchengemeinde:

IBAN: DE07 3506 0190 2009 9100 10
KD-Bank eG, BIC: GENODED1DKD
Stichwort „Spendenaktion“

Jeder Beitrag ist willkommen. Wer nicht gern Geld überweist, kann es auch im Gemeindebüro abgeben. Alles wird quittiert. Wer eine Spendenbescheinigung benötigt, möge darauf achten, auf der Überweisung seine Adresse anzugeben.

Die gemeindeeigene Stiftung, die in diesem Jahr, Corona-bedingt, viele ihrer Hilfsgelder nicht ausschütten konnte, hat sich deshalb bereit erklärt, diese Aktion des Kirchenvorstands mit zu unterstützen, indem sie 5000 Euro für diesen wichtigen Zweck umwidmet.

Das Ziel ist es, mindestens 10.000 Euro zusammen zu bekommen. Je mehr zusammen kommt, um so besser, damit notleidenden Menschen weltweit in der gerade jetzt besonders schwierigen Zeit kompetent weiter geholfen werden kann.

Über den Stand der Aktion wird selbstverständlich berichtet werden.

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